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Aus der Stadt Stadt lässt verbrannte Zelte wegräumen
Hannover Aus der Stadt Stadt lässt verbrannte Zelte wegräumen
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19:03 15.12.2014
Von Tobias Morchner
aha-Mitarbeiter räumen die verbrannten Zelte am Weißekreuzplatz weg.  Quelle: Rainer Droese
Hannover

Am Vormittag war ein Fahrzeug des Abfallentsorgers aha am Flüchtlingscamp in der Oststadt erschienen. Mitarbeiter luden die verkohlten Holz- und Metallreste ein und säuberten den Platz. Die Flüchtlinge hatten am Sonnabend während einer Kundgebung erklärt, sie wollten selber dafür sorgen, dass das Areal an der Friesenstraße wieder in Ordnung kommt.

Rund 50 sudanesische Flüchtlinge vom Weißekreuzplatz und Unterstützer haben mit einem Protestzug gegen Abschiebung protestiert.

Für den kommenden Sonntag hatten sie eine große Aufräumaktion geplant. Daraus wird jetzt nichts mehr. „Die Stadt hat uns zu verstehen gegeben, dass die Reste des Brandes so schnell wie möglich entsorgt werden müssen“, sagt Mohammed Tagj. Die Sudanesen wollen am Sonnabend von 13 Uhr an eine Demonstration in der Innenstadt organisieren. Motto des Protests: „Es brennt schon lange! Jetzt erst recht.“ Nach Angaben eines Sprechers des Camps, finden am Dienstag erneut Gespräche mit der Polizei und den Flüchtlingen statt.

Am Donnerstagmorgen waren zwei der Zelte auf dem Weißekreuzplatz in Flammen aufgegangen. Die Polizei konnte im letzten Moment drei Sudanesen aus einem der betroffenen Zelte retten. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass das Feuer gelegt worden ist. Unklar ist bislang, ob es sich um vorsätzliche oder fahrlässige Brandstiftung handelt.

Auf dem Messeschnellweg hat sich am frühen Abend ein Unfall mit vier Fahrzeugen ereignet. Drei Personen wurden verletzt. Die Sperrung des Schnellwegs zwischen den Abfahrten Bischofshol und Pferdeturm ist mittlerweile wieder aufgehoben, der Stau hat sich aufgelöst.

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