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Aus der Stadt 14-Jähriger hatte Schreckschusspistole im Gepäck
Hannover Aus der Stadt 14-Jähriger hatte Schreckschusspistole im Gepäck
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16:01 05.02.2018
Beamte der Bundespolizei am Flughafen hatten in den vergangenen Tagen alle Hände voll zu tun.
Beamte der Bundespolizei am Flughafen hatten in den vergangenen Tagen alle Hände voll zu tun. Quelle: Symbolbild
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Hannover

 Die Bundespolizei am Flughafen blickt auf ereignisreiche Tage zurück. Zwischen dem 1. und dem 3. Februar vollstreckten die Einsatzkräfte bei Kontrollen drei Haftbefehle. Zudem zogen sie drei illegale Waffen aus dem Verkehr. Im Handgepäck eines 14-jährigen Deutschen stießen sie auf eine Schreckschusspistole, Kaliber 6 mm, ohne Prüfzeichen. Bei einem 17-jährigen Holländer, der nach Belgrad reisen wollte, fanden sie einen Schlagring. Ein 26-jähriger Rumäne wollte mit einem Springmesser mit einer Klingenlänge von zehn Zentimetern von Hannover nach München fliegen. Alle Waffen wurden beschlagnahmt. Mit entsprechenden Strafanzeigen im Gepäck konnten die drei ihre Reise fortsetzen.

Einen Zwischenstopp in der Justizvollzugsanstalt Hannover musste dagegen ein 58-jähriger Deutscher einlegen. Er war auf dem Weg nach Ägypten den Beamten der Bundespolizei aufgefallen, weil gegen ihn ein sogenannter Strafvollstreckungsbefehl vorlag. Der Mann war zu neun Monaten Haft wegen Falschangaben verurteilt worden, hatte die Haftstrafe aber nicht angetreten. 

International gefahndet wurde auch nach einem 24-jährigen Albaner. Er war zu einer mehrjährigen Haftstrafe wegen Ausbeutung von Prostituierten verurteilt worden, war dann aber untergetaucht. Seine Flucht endete am Flughafen in Langenhagen. Die Bundespolizei überstellte den 24-Jährigen an die Kollegen der Landespolizei.

Zudem nahmen die Bundespolizisten einen 48-jährigen Türken vor seinem Abflug nach Izmir fest. Gegen ihn lag ein Haftbefehl wegen Betrugs vor. Die Geldstrafe in Höhe von 1500 Euro, zu der er verurteilt worden war, hatte er nicht beglichen. Am Flughafen konnte er die Summe allerdings aufbringen und durfte deshalb seine Reise fortsetzen.

Von Tobias Morchner