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Aus der Stadt Hannovers Linke fordert „Schwarzfahren für alle“
Hannover Aus der Stadt Hannovers Linke fordert „Schwarzfahren für alle“
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00:24 18.06.2015
Die Linike fordert, Planungen für einen entgeltfreien Nahverkehr aufzunehmen. Quelle: Ralf Decker
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Hannover

In der Stadt, die 1969 bundesweit mit der Protestaktion Roter Punkt Schlagzeilen geschrieben hat, sei es Zeit für neue Konzepte. Der Rote Punkt war ein Bürgerprotest gegen Fahrpreiserhöhungen. Am Ende kostete der Einzelfahrschein 50 Pfennig für den Verkehrsverbund. Heute liegt der Preis des Fahrscheins bei 3,30 Euro, wie bei dem Treffen im Rathaus kritisch festgestellt wurde.

Kerntenor der Tagung war, dass entgeltfreier Nahverkehr die Lebensqualität steigere – in 75 Städten weltweit werde das praktiziert, referierte Judith Delheim von der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Matthias Bärwolff, Aufsichtsratschef der Erfurter Verkehrsbetriebe, berichtete vom Plan, dort bis zur Bundesgartenschau 2021 ein Bürgerticket einzuführen, das 20 Euro im Monat koste und damit dem Hartz-IV-Satz für Verkehr entspreche. Die Diskussion unter anderem mit Ratsherrn Oliver Förste und dem Langenhagener Michael Braedt drehte sich darum, ob das Bürgerticket der richtige Weg zum entgeltfreien Verkehr sei. Regionspräsident Hauke Jagau soll jetzt einen Brief erhalten mit dem Vorschlag, das Erfurter Modell offiziell vorstellen zu lassen.

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med

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