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Aus der Stadt Freiheitsstrafe für Fußballfan wegen Bengalos
Hannover Aus der Stadt Freiheitsstrafe für Fußballfan wegen Bengalos
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18:31 12.03.2015
Während des Derbys wurden auf beiden Seiten zahlreiche Bengalos gezündet. Quelle: dpa
Hannover

Ein Anhänger von Eintracht Braunschweig ist vom Amtsgericht Hannover wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 16 Monaten auf Bewährung verurteilt worden. Der Mann hatte am 8. November 2013 beim Niedersachsen-Derby zwischen Hannover 96 und Eintracht Braunschweig zwei bengalische Fackeln gezündet. In die Strafe ist nach Angaben des Gerichts am Donnerstag eine andere Verurteilung wegen gefährlicher Körperverletzung von einem Jahr und zwei Monaten einbezogen.

Das Gericht führte an, dass der Angeklagte eine nicht unerhebliche Verletzung umstehender Fußballfans billigend in Kauf genommen habe. Die Einzelstrafe für das Abbrennen der Bengalos wurde auf vier Monate festgesetzt, die Bewährungszeit auf drei Jahre. Der Eintracht-Fan muss außerdem 500 Euro an den Kinderschutzbund zahlen. Da Staatsanwaltschaft und Verteidigung auf Rechtsmittel verzichteten, ist das Urteil rechtskräftig.

Im November 2013 trafen Hannover 96 und Eintracht Braunschweig zum ersten Mal nach 37 Jahren in der ersten Bundesliga aufeinander. Vor und nach dem Spiel kam es zu Auseinandersetzungen.

Vor knapp vier Wochen hatte das Amtsgericht Hannover das Verfahren gegen einen 96-Fan wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung eingestellt – mit Zustimmung der Staatsanwaltschaft. Der Mann hatte ebenfalls bei dem brisanten Derby zwei Bengalos gezündet und in der Hand abgebrannt. Er musste 300 Euro zahlen, gilt aber nicht als vorbestraft.

dpa/frs

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