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Aus der Stadt Das war das Wochenende in Hannover
Hannover Aus der Stadt Das war das Wochenende in Hannover
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19:12 23.11.2014
Foto: Aufmarsch der Rechten Szene am Klagesmarkt: Ein Mann, der als Clown verkleidet ist, läuft mit Luftballons an parkenden Polizeiautos vorbei.
Aufmarsch der Rechten Szene am Klagesmarkt: Ein Mann, der als Clown verkleidet ist, läuft mit Luftballons an parkenden Polizeiautos vorbei.  Quelle: Alexander Körner
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Hannover

Klagesmarkt: „Für die Opfer von linker Gewalt“

Der Rechtsextremist Michael B. aus Braunschweig hatte am Samstag zu einer „Kundgebung für die Opfer linker Gewalt“ aufgerufen: Sie sollte von 12 bis 16 Uhr am Klagesmarkt stattfinden, war aber nach zwei Stunden beendet. Der Anmelder hatte mit 500 Teilnehmern gerechnet. Gekommen waren am Ende jedoch etwa 70 Personen, überwiegend aus der rechten Szene. Unter ihnen war auch Dieter Riefling, ein bekannter Neonazi aus Hildesheim.

Mehr als 50 Personen demonstrieren auf dem Klagesmarkt zum Thema "Für die Opfer linker Gewalt". Das Polizeiaufgebot ist groß, jeder Teilnehmer wird kontrolliert.

Demo: „Kein Platz für Nazis“

Gegenüber an der Goseriede/Ecke Celler Straße hatten sich am Samstag etwa 150 Linke zur Gegendemo versammelt. Auch hier blieb es, abgesehen von einer kleinen Provokation, friedlich. Der in Hannover bekannte Benjamin K., der früher der seit 2012 verbotenen Gruppe „Besseres Hannover“ angehörte, hatte sich einen Presseausweis besorgt und fotografiert die Teilnehmer der Anti-Nazi-Demo. Diese fühlen sich provoziert und fordern ihn auf, die Fotos zu löschen.

Unter dem Motto „Kein Platz für Nazis“ demonstrieren Menschen in Hannovers Innenstadt. Die Demonstration verläuft friedlich.

Demo „Vielfalt statt Einfalt“

Am Platz an der Goseriede hatten sich am Samstag etwa 300 Menschen eingefunden, die für Toleranz und Vielfalt demonstrierten. Organisator war der Bundesverband der Eltern, Freunde und Angehörigen von Homosexuellen (Befah). Unter den Teilnehmern waren Vertreter verschiedener Parteien, darunter der Linken, der Grünen, Jusos und der FDP. Sie protestierten in fröhlich-ausgelassener Stimmung gegen die Unterstützer der Demo, die ab 14 Uhr unter dem Slogan „Ehe und Familie vor! Stoppt Gender-Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder“ zum Landtag marschierte.

Demo „Ehe und Familie vor!“

Mit etwa 500 Teilnehmer war die Demonstration des Aktionsbündnis „Ehe und Familie vor – stoppt Genderideologie und Sexualisierung unserer Kinder“ am Samstag die größte der Versammlungen in der City. Zu dem Bündnis gehören unter anderem Initiativen wie „Starke Mütter“ und „Kirche in Not“. Auf ihren Plakaten verliehen sie mit Sprüchen wie „Gott statt Schrott“ und „Vater, Mutter, Kinder – Familie voran“ ihrem Anliegen. Hintergrund ist ein Entschließungsantrag von SPD und Grünen im Niedersächsischen Landtag, wonach künftig das Thema Homosexualität ebenso wie Bi-, Trans- und Intersexualität in die Lehrpläne einfließen soll.

Hunderte Ultrakonservative zogen in Begleitung von Gegendemonstranten zum Landtag. Die Ultrakonservativen demonstrierten am Steintorplatz gegen „die Sexualisierung unserer Kinder“. Veranstalter ist das Aktionsbündnis „Ehe und Familie vor – stoppt Genderideologie und Sexualisierung unserer Kinder.“

Steelman-Hindernislauf auf der Neuen Bult

Nass, kalt und matschig - das war das Motto des Hindernis-Geländelaufes Steelman. Nachdem der Marathon-Hype der letzten Jahre langsam zur Normalität geworden ist, gab es nun eine neue Herausforderung: den Hindernisparcours, Cross-Lauf oder Survial Run, vertreten durch Veranstaltungen wie Urbanian Run, Tough Mudder oder eben den Steelman, der Samstag auf der Neuen Bult erstmalig stattfand. Zwar hat die Strecke mit den neun Kilometern, die zwei Mal gelaufen werden können, nicht einmal Halbmarathon-Länge.

Über 1200 Läufer stellten sich am Sonnabend dem Steelman-Hindernislaufauf der Neuen Bult.

TiHo berät Hundebesitzer

Theo ist fünf und durchaus gut gebaut. An Übergewicht leidet der muskulöse Labrador Retriever sicher nicht. Trotzdem verabreicht ihm sein Frauchen, die Tierärztin Anna Bockskopf, seine Trockennahrung gern per Futterball. „Er saugt sonst alles auf, ist in 30 Sekunden mit dem Fressen fertig“, erzählt die 26-Jährige. Den Futterball aber muss Theo vor sich hertreiben, nur dann fallen die Leckerlis bröckchenweise heraus. Der Stand „Ach du dicker Hund“ war eine von viele Stationen, die die Tierärztliche Hochschule (TiHo) am Tag der offenen Tür aufgebaut hatte.

Ist Ihr Hund zu dick? Und was kann Ihr Hund? Beim Tag der offenen Tür der Tierärztlichen Hochschule Hannover (TiHo) können sich Hundebesitzer informieren. 

96 gegen Bayer Leverkusen: Die Einzelkritik

Nach abwechslungsreichen 20 Minuten verflachte die Partie in der 1. Halbzeit zu einem Kopfball- und Freistoßfestival. Die Leverkusener waren spielerisch überlegen, die beste Chance besaßen aber die 96er nach einem Fehler von Roberto Hilbert in der 33. Minute: Hiroshi Kiyotake und Lars Stindl konnten sie direkt hintereinander aber nicht nutzen. Nach der Pause geriet 96 schnell in den Rückstand (46. Minute), kassierte in der 58. Minute das 0:2 und durfte lediglich nach dem Anschlusstreffer von Ceyhun Gülselam (60.) für ein paar Minuten auf eine Wende hoffen. Mit Karim Bellarabis Treffer zum 3:1 (72.) war die Partie gelaufen.

Gegen Bayer Leverkusen gab es für Hannover 96 eine verdiente 1:3-Niederlage. Lesen Sie die Spielanalyse von unserem Redakteur Heiko Rehberg.

Leslie ist „Shopping Queen“ von Hannover

Kinder-Yoga-Lehrerin Leslie Windhorn-Hirsch mag es gerne bunt und bequem. Deshalb musste die 41-Jährige aus Barsinghausen erst einmal schlucken, als Designer Guido Maria Kretschmer das Motto für die Hannover-Ausgabe seiner TV-Show „Shopping Queen“ verkündete: „Heiß in Weiß“ sollten sich die fünf Kandidatinnen einkleiden - und zeigen, wie aufregend eine weiße Bluse kombiniert werden kann. „Weiß ist nicht die ideale Farbe für eine dreifache Mutter“, sagte Windhorn-Hirsch am Freitagabend lachend, als nach der Ausstrahlung der Finalfolge feststand, dass sie Hannovers neue „Shopping Queen“ ist.

„Heiß in Weiß“ lautete das Motto, das Designer Guido Maria Kretschmer für seine Teilnehmerinnen aus Hannover in der Vox-Fernsehserie „Shopping Queen“ dieses Mal ausgesucht hat. Am Ende konnte sich Leslie gegen ihre Konkurrentinnen durchsetzen. 
Aus der Stadt Demos zu Homosexualität in Schulen - Hitzige Gefechte – aber nur mit Worten
Michael Zgoll 25.11.2014
25.11.2014
Aus der Stadt Tag der offenen Tür bei der TiHo - Ach du dicker Hund
Michael Zgoll 25.11.2014