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Aus der Stadt „Frischer Wind“ will in den Bundestag
Hannover Aus der Stadt „Frischer Wind“ will in den Bundestag
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11:00 06.01.2017
Von Gunnar Menkens
Martin Suchrow
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Hannover

Es gab Ankündigungen, die weniger euphorisch klangen. Martin Suchrow, 22, Jurastudent der Leibniz-Universität, schreibt in einer Mitteilung: „Wir gründen ein Bürgerkomitee für Hannover. Das könnte die politische Arbeit revolutionieren.“ Beginnen soll die neue Zeit am nächsten Freitag, 13. Januar, 19.30 Uhr, im Freizeitheim Linden, Saal 7. Ziel des Komitees, zu dem jeder kommen kann, ist es, einen Bewerber zu finden, der bei der Bundestagswahl als unabhängiger Direktkandidat im Wahlkreis 42 (Hannover-Süd) antritt. Im Parlament sollen Meinungen zur Sprache kommen, die „Bürgern verpflichtet“ seien statt Parteien - was schon viele von sich behauptet haben. Die Initiative wendet sich gegen „Parteiengeklüngel und Postengeschacher“ und will mehr direkte Demokratie. Suchow sagt, das bessere Argument müsse zählen.

Er unterstützt die Initiative „Frischer Wind in den Bundestag“. Sie wurde von Marianne Grimmenstein aus Lüdenscheid gegründet, die durch ihre Klage gegen das Handelsabkommen Ceta bundesweit bekannt ist. Ihre Initiative will in allen Wahlkreisen Kandidaten aufstellen, was bislang Menschen aller politischen Spektren anzog. Ein Direktkandidat in Hannover benötigt Zehntausende Stimmen.

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