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Aus der Stadt Geisterfahrerin stirbt nach Unfall
Hannover Aus der Stadt Geisterfahrerin stirbt nach Unfall
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14:37 14.01.2015
Der Opel wurde so stark beschädigt, dass die Fahrerin darin eingeklemmt wurde. Sie verstarb im Krankenhaus.
Der Opel wurde so stark beschädigt, dass die Fahrerin darin eingeklemmt wurde. Sie verstarb im Krankenhaus. Quelle: Christian Elsner
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Hannover

Während des erfolglosen Rettungseinsatzes war die B 6 in Richtung Hannover für etwa eineinhalb Stunden voll gesperrt. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Bisher ist unklar, ob die Seniorin zunächst auf der Schnellstraße in Richtung Hannover fuhr und dann kurz vor der Abfahrt auf die B 443 drehte, oder ob sie in Laatzen die falsche Abfahrt genommen hatte und entgegen der Fahrtrichtung nach Süden fuhr.

Bei einem Unfall auf dem Messeschnellweg ist am Dienstagvormittag eine Frau tödlich verletzt worden. Die Fahrerin eines Opel Corsa hatte offenbar von der B443 kommend die falsche Auffahrt auf den Messeschnellweg genommen und war als Geisterfahrerin unterwegs.

„Mehrere Anrufer, die den Notruf gewählt hatten, berichteten von beiden Möglichkeiten“, sagte Polizeisprecher André Puiu. Fest steht, dass ein Fernfahrer aus dem Kreis Diepholz, der in Richtung Hannover fuhr, dem Opel Corsa nicht mehr ausweichen konnte. Der Kleinwagen prallte daraufhin gegen den Sattelschlepper und wurde dabei stark beschädigt. Die 84-Jährige wurde in dem Auto eingeklemmt und erlitt lebensgefährliche Verletzungen.

Die alarmierten Rettungskräfte schafften es zwar noch, die Frau aus dem Autowrack zu befreien, sie erlag aber wenig später im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen. Der 61 Jahre alte Lkw-Fahrer wurde nur leicht verletzt. Ein Rettungswagen brachte ihn ebenfalls in eine Klinik.
Während der Aufräumarbeiten blieb die B 6 in Richtung Hannover bis etwa 13 Uhr voll gesperrt. Obwohl viele ortskundige Autofahrer über die Erich-Panitz-Straße auswichen, kam es zu starken Verkehrsbehinderungen. Um den Unfall besser nachvollziehen zu können, bittet die Polizei Zeugen, die Aussagen über den Hergang machen können, sich unter der Telefonnummer (05 11) 1 09 18 88 zu melden.

Daniel Junker/Jörn Kießler

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