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Aus der Stadt „Gelände in Leinhausen hat Potenzial“
Hannover Aus der Stadt „Gelände in Leinhausen hat Potenzial“
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22:01 31.08.2010
Von Conrad von Meding
Quelle: Conrad von Meding
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Mittwoch führt Chefauktionator Mark Karhausen ab 11 Uhr Investoren und andere Interessierte über das Gelände an der Einbecker Straße, Treffpunkt ist das Pförtnerhaus.

Auffarth berichtete am Dienstag, dass er sich bereits vor Jahren intensiv mit dem gut 26.000 Quadratmeter großen Gebiet beschäftigt hat. „Die Gebäude, vor allem die großen Magazinhäuser am Westrand, haben eine sehr gute Architekturqualität“, sagt der Ortskurator der hannoverschen Baudenkmalstiftung. „Das gesamte Areal mit seinem kleinen Park mit Wasserturm und den einzelnen Ziegelsteingebäuden ist ein bisschen wie einst das Ahrberg-Viertel in Linden“, sagt Auffarth: „Es hat großes Potenzial.“ Die ehemalige Wurstfabrik Ahrberg am Deisterkreisel ist nach Plänen des Architekturbüros agsta in liebevoller Detailarbeit zum Wohn- und Geschäftsviertel umgestaltet worden und erfreut sich inzwischen als begehrter Standort guter Nachfrage. Auch in der Bahnsiedlung Leinhausen müsse ein „sinnvoller Nutzungsmix“ etwa aus Praxen, Ateliers, nichtstörendem Gewerbe und möglichst auch Wohnen hergestellt werden, sagt Auffarth.

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Vor zwei Jahren hatte die städtische Bauverwaltung bereits die Bauvoranfrage eines Investors positiv beantwortet und für das Areal Nutzungen für Büro, Sport, Freizeit, Ateliers und einen Kioskbetrieb genehmigt. Der Investor sprang dann aber wieder ab. Wohnen sowie Einzelhandel sind derzeit nicht zulässig, heißt es bei der Stadt. Das Mindestgebot der Auktion liegt bei knapp 600.000 Euro. Wer den Zuschlag erhält, muss mit der Stadt über Nutzungen verhandeln.

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