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Aus der Stadt „Kirche ist die Stimme der
 Stummen“
Hannover Aus der Stadt „Kirche ist die Stimme der
 Stummen“
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15:03 23.11.2015
Symbolbild  Quelle: dpa
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Hannover

Gemeinsam haben die Aids-Seelsorge der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, die Hannöversche Aids-Hilfe, die Lazarus-Legion, die Gruppe Homosexuelle und Kirche, die katholische Kirche der Region, der Verein Baobab, die Evangelisch-reformierte Gemeinde und die Altkatholische Gemeinde zum Gottesdienst eingeladen. Musikalisch begleitet wurde er vom Chor „Gospel of Life Revival Mission“. Die Bischöfin im Ruhestand wandte sich in ihrer Predigt an alle Menschen, die von HIV betroffen sind oder sich den Betroffenen nahe fühlen.

Bereits Sonntagmorgen wurde in der Marktkirche einer besonderen Gruppe gedacht. In einem Gottesdienst wurde an verstorbene Obdachlose erinnert. Dabei wurden die Namen der 32 Männer und acht Frauen verlesen, die in den vergangenen zwölf Monaten in Hannover gestorben sind. Für jeden von ihnen wurde eine Kerze entzündet, den Gottesdienst zum Ewigkeitssonntag leiteten Stadtsuperintendent Hans-Martin Heinemann und Marktkirchenpastorin Hanna Kreisel-Liebermann.

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In Hannover leben derzeit rund 450 Menschen auf der Straße. Weitere 4000 sind ohne gesicherte Mietverhältnisse bei Freunden oder Bekannten untergekommen. Viele Wohnungslose erreichten das 60. Lebensjahr nicht. Sie leben isoliert, und nur wenige haben Kontakt zu Familie und Freunden. Deshalb habe das Gedenken an diese Menschen für die Gemeinde eine besondere Bedeutung, betonte die Pastorin.     

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