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Aus der Stadt Feuerwehr muss Dach vom Winterzirkus räumen
Hannover Aus der Stadt Feuerwehr muss Dach vom Winterzirkus räumen
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20:58 10.12.2017
Die Feuerwehr muss das Zeltdach des Winterzirkus räumen.
Die Feuerwehr muss das Zeltdach des Winterzirkus räumen. Quelle: dpa
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Hannover

 Der Wintereinbruch am zweiten Adventssonntag hat zu einem Großeinsatz für die Helfer im Winterdienst geführt. Beim Entsorger Aha, der auch für die Räumarbeiten zuständig ist, musste die Rufbereitschaft ausrücken, um die Straßen und Wege von der zum Teil dicken Schneeschicht befreien. Auch die Feuerwehr war im Einsatz. Das Zirkuszelt des Winterzirkus auf dem Schützenplatz konnte die Schneelast nicht mehr tragen. Witterungsbedingte Verkehrsunfälle gab es im ganzen Bundesland.  

Schnee-Fußball in der HDI-Arena, schneebedeckte Häuser und Straßen: Am zweiten Adventssonntag hat es in Hannover wieder geschneit. 

6000 Tonnen Salz, 3500 Tonnen Splitt und 2000 Tonnen Streusand sind in den Hallen des Abfallentsorgers Aha eingelagert. Damit ist das Unternehmen auf einen heftigen Wintereinbruch wie am Sonntag vorbereitet.  60 große und 40 kleine Streu- und Räumfahrzeuge sorgten am dem Nachmittag dafür, dass zunächst Hauptverkehrsstraßen und wichige Kreuzungen, Straßen, die vom Nahverkehr genutzt werden, Fußgänger- und Radwege wieder befahrbar waren. Etwa 260 Helfer waren im Einsatz. Trotzdem kam es zu Ausfällen und Verspätungen im Nah- und Fernverkehr. 

Unterstützung bekamen sie auch von der Feuerwehr. Die Einsatzkräfte rückten am Nachmittag mit zwei Löschzügen zum Zelt des Weihnachtszirkus auf dem Schützenplatz aus. Das Zelt wird gerade errichtet, die Heizung läuft noch nicht. Deshalb blieb der Schnee auf der äußeren Zeltplane liegen. Dadurch drohte das gesamte Zelt einzustürzen. Die Feuerwehr spritze die Schneemassen mit Wasser vom Zelt, so dass das Gastspiel der Artisten in Hannover nicht gefährdert ist.

Schneeräumfahrzeuge unterwegs in Hannover. Quelle: Samantha Franson

Schnee und Eis führten am Sonntag in ganz Niedersachsen zu zahlreichen Unfällen. In der Nähe von Cuxhaven kam ein Mann auf der Autobahn 27 ums Leben. Er war mit seinem Wagen liegen geblieben und wartete auf dem Seitenstreifen auf den Abschleppdienst. Sein Auto wurde von einem anderen Wagen gerammt, der auf der glatten Fahrbahn nach rechts abgekommen war. Im Oberharz wurden schon in der Nacht zu Sonntag drei Menschen schwer verletzt. Der Fahrer des Wagens verlor auf der glatten Straße die Kontrolle. Das Auto prallte frontal gegen einen Baum. Bei Himmelpforten schleuderte ein 20-Jähriger mit seinem Wagen in einen Graben und wurde lebensgefährlich verletzt.

Von tm/dpa