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Aus der Stadt HAZ-Leser diskutieren die Zukunft der D-Linie
Hannover Aus der Stadt HAZ-Leser diskutieren die Zukunft der D-Linie
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17:54 18.10.2012
Von Andreas Schinkel
HAZ-Leser diskutierten am Abend mit Experten den geplanten Bau der D-Linie und die Verkehrssituation in der Stadt. Quelle: von Ditfurth
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Hannover

Rund 100 Zuhörer nahmen an der Veranstaltung in der Schalterhalle des Anzeiger-Hochhauses teil. Ein prominent besetzes Podium stellte sich den kritischen Fragen der Bürger. Für die Üstra sprach der Vorstandsvorsitzende André Neiß, die Regionsverwaltung vertrat Verkehrsdezernent Ulf-Birger Franz, Baurat Uwe Bodemann stellte die Sicht der Stadt dar, Horst Schrage von der IHK behielt die Wirtschaftsinteressen im Blick und Reinhard Manlik vom ADAC brach eine Lanze für die Autofahrer .

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Moderiert wurde die Diskussion vom Leiter der Lokalredaktion, Volker Goebel. Mehrere Zuhörer machten sich für eine Tunnellösung stark. Das sei insbesondere städtebaulich und verkehrstechnisch gesehen die bessere Variante. Denn damit könnten unter anderem Staus auf der Kurt-Schumacher-Straße vermieden werden.

Zustimmung gab es von Üstra-Chef Neiß. "Wir haben Sympathien dafür", sagte er. Anders dagegen Regionsdezernent Ulf-Birger Franz. "Der Bau eines Tunnels ist die wirtschaftlich schlechteste Lösung",sagte er. Breite Zustimmung aus dem Publikum erfuhr der Vorschlag des ehemaligen U-Bahnplaners Klaus Scheelhaase, der sich ebenfalls an der Debatte beteiligte. Sein Rat: Die D-Linie aufzuspalten, eine Hälfte durch den A-Tunnel über den Waterloo zu führen, die andere Hälfte der Züge oberirdisch bis zum Steintor rollen zu lassen.

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