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Aus der Stadt HAZ feiert mit 800 Gästen in Kestnergesellschaft
Hannover Aus der Stadt HAZ feiert mit 800 Gästen in Kestnergesellschaft
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16:29 07.11.2009
Von Hans-Peter Wiechers
Die ersten prominenten Betrachter (von links): Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler, HAZ-Chefredakteur Ulrich Neufert, Wiebke Rösler, Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen, Niedersachsens Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann, Madsack-Chef Herbert Flecken sowie Eckart von Klaeden, Staatsminister im Kanzleramt, und Matthias Koch, Stellvertreter des HAZ-Chefredakteurs. Quelle: Michael Thomas

Unter den vielen Prominenten die Freitagabend mit der HAZ in der Kestnergesellschaft feierten, war er doch der Umschwärmteste: Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (36), der neue Star am Berliner Polithimmel. Landesvater Christian Wulff (50) konnte es lächelnd ertragen, dass er diesmal nur protokollarisch die Nummer eins war. Das erste Licht der Fernsehkameras und Blitzgeräte hat er oft genug genossen. Genau wie Familienministerin Ursula von der Leyen (51), die nach Knigge eigentlich die Nummer eins gewesen wäre, und bekannte, dass die HAZ schon seit ihrer Kindheit täglich zum Frühstück gelesen wird. Als Gastgeschenk überreichte der Ministerpräsident HAZ-Chefredakteur Ulrich Neufert (56) ein durchaus hintersinniges Bild: eine Radierung mit dem Titel „Pferde in Bewegung“. Die HAZ, so Wulff, sei doch auch immer in Bewegung, und Pferde passen ebenfalls recht gut zu Niedersachsens größter Tageszeitung.

Das Winterfest der HAZ, diesmal unter dem Motto „sechs mal zehn“, weil die Zeitung auch ihren 60. Geburtstag feierte, zeichnete sich wie immer durch eine gewisse Lässigkeit aus. Prominent sind eigentlich alle Gäste, weil alle Medienmenschen sind – Popstars, Sportler oder Wirtschaftsführer. Und den Gastgebern der Verlagsgruppe Madsack ist es wichtig, dass sich ihre Gäste wohlfühlen, wenn möglich auch amüsieren. Dazu gibt es kulinarische Leckereien, kredenzt und kreiert von Ekkehard Reimann (67) und, wenn man so will als Nahrung für den Geist, eine so wohl noch nie da gewesene Fotoausstellung. Die HAZ hatte ihre Leser aufgerufen, die heimischen Fotoalben zu plündern und Bilder aus jenen 60 Jahren Hannover einzusenden, die doch auch 60 Jahre HAZ waren. Es kamen mehr als 2000 Bilder, daraus wurde das Buch „Mein Hannover“ und die Ausstellung, die von Sonntag an in der Kestnergesellschaft zu sehen ist.

Das traditionelle Winterfest der HAZ hatte am Freitagabend einen besonderen Rahmen: Die HAZ feierte mit gut 800 Gästen ihren 60. Geburtstag in der Kestnergesellschaft – und eröffnete zugleich die Fotoausstellung „Mein Hannover“.

In der Ausstellung wird „Mein Hannover“ noch einmal erweitert mit Bildern der HAZ-Profifotografen, die sich überwiegend mit den Jahren 1990 bis 2009 beschäftigen. Ausgesucht und immer wieder neu gehängt von HAZ-Fotochef Michael Thomas (44). Ganz offiziell wird die Fotoausstellung zwar erst am Sonntag eröffnet, mit der ersten Resonanz bei der Festgesellschaft zeigte sich HAZ-Chefredakteur Neufert am Freitagabend schon sehr zufrieden: „Unsere Leser haben uns nicht nur schöne Fotos geschickt, diese Bilder erzählen auch fast immer eine Geschichte. Das ist eine Ausstellung, in der man sich wirklich verlieren kann.“ Beeindruckt waren auch jene Gäste, die sich professionell mit der Fotografie befassen. Rolf Nobel (59), Professor im Fach Fotografie an der Fachhochschule Hannover, nannte die Bilder ein spannendes Stück Zeitgeschichte. Nobel war beeindruckt von der Qualität der Bilder aus den sechziger und siebziger Jahren: „Man merkt, dass die Leute damals ihre Bilder viel sorgfältiger inszenierten als heute. Foto und Kamera waren ihnen wertvoll.“ Ein Urteil, dem sich auch Achim Giesel (69), Altmeister unter Hannovers Fotografen, nur anschließen konnte: „Hier ist wirklich Zeitgeschichte eingefangen.“

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