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Aus der Stadt Häfen und HCC schreiben schwarze Zahlen
Hannover Aus der Stadt Häfen und HCC schreiben schwarze Zahlen
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08:37 01.07.2014
Von Bernd Haase
Beim HCC beträgt der Gewinn für die Stadtkasse 160 000 Euro.
Beim HCC beträgt der Gewinn für die Stadtkasse 160 000 Euro. Quelle: Frank Wilde
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Hannover

Der Hafenbetrieb überweist 1,31 Millionen Euro an die Stadtkasse - dieses Mal mit ausdrücklicher Billigung der CDU, die in der Vergangenheit immer gefordert hatte, Überschüsse im Unternehmen zu lassen, um dessen Finanzkraft zu stärken. „Angesichts der zuletzt negativen Nachrichten über die Haushaltslage der Stadt sehen wir dieses eine Mal davon ab“, sagte Lars Pohl im zuständigen Werksausschuss. Beim HCC beträgt der Gewinn 160 000 Euro.

Die städtischen Häfen mit ihren 100 Mitarbeitern haben ihr Ergebnis gegenüber 2012 um gut zwölf Prozent gesteigert. Dazu hat allerdings wie häufiger in der Vergangenheit weniger der Schiffs- als vor allem der Bahnbetrieb beigetragen. „Das Wasser macht uns weiter Sorge; bundesweit ist derzeit wieder eine Verlagerung des Gütertransports auf Eisenbahn und Lastwagen zu beobachten“, sagt Betriebsleiter Jörn Ohm. Wurden per Binnenschiff am Nordhafen sowie in den Anlagen in Linden, Misburg und Brink 1,4 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen, waren es im Bahnverkehr mehr als eineinhalbmal so viel. Derzeit investieren die Häfen in das sogenannte Railterminal in Linden, in dem Güter mit Hilfe aller Verkehrsträger abgefertigt werden können. „Das wirkt sich bereits positiv auf das Geschäftsergebnis aus“, sagte Wirtschaftsdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette. Ohm wiederum zeigte sich zuversichtlich, dass das laufende Geschäftsjahr mit einem ähnlichen Ergebnis abgeschlossen werden kann.

Das HCC hat 1124 Veranstaltungen mit etwa 380 000 Besuchern durchgeführt; dazu kommt das Catering für alle Veranstaltungen im 96-Stadion. Das Unternehmen schrieb über lange Jahre rote Zahlen. „Wir haben den Konsolidierungskurs erfolgreich fortgesetzt“, sagt Tegtmeyer-Dette.

Das Team um Direktor Joachim König hat als Herausforderung den Umbau des Kuppelsaals und die damit bedingten Ausfallzeiten vor der Brust, die auch den Beethoven-Saal betreffen könnten. „Wir werden dort etwa ein halbes Jahr keine Veranstaltungen anbieten können. Das zu kompensieren, wird eine Herausforderung“, sagt König. Der Zeitplan sieht vor, das Projekt im Herbst auszuschreiben, im Juni kommenden Jahres mit dem Bau zu beginnen und den erneuerten Kuppelsaal Ende Januar 2016 wieder in Betrieb zu eröffnen. Insgesamt werden sieben Millionen Euro investiert - unter anderem in bessere Akustik, Beleuchtung und Bestuhlung.

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