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Aus der Stadt Rechner-Störung trägt Mitschuld an Verkehrskollaps
Hannover Aus der Stadt Rechner-Störung trägt Mitschuld an Verkehrskollaps
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00:43 07.05.2018
Am Steintor staut sich der Verkehr, weil sich Stadtbahnen und Autos eine Fahrbahn teilen. Quelle: (Alexander Körner)
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Hannover

 Die Staus am vergangenen Montag in Hannovers City sind teilweise auf eine Störung des städtischen Verkehrsrechners zurückzuführen. Ein Sonderprogramm konnte für den Montagnachmittag nicht aktiviert werden. „Mit diesem Programm erhält der Verkehr aus der Innenstadt heraus längere Grünzeiten“, sagt Stadtsprecherin Michaela Steigerwald. Die Schaltung sei insbesondere für den Verkehr in der Herrschelstraße von Bedeutung. „Die Verwaltung bedauert diese Störung und bittet die Verkehrsteilnehmer für die dadurch entstandenen Unannehmlichkeiten um Entschuldigung“, sagt Steigerwald.

Am Montag mussten Einkaufspendler bis zu zwei Stunden im Parkhaus der Ernst-August-Galerie warten, bis sie über die Herschelstraße die City verlassen konnten. Aber nicht nur an der Parkhaus-Ausfahrt staute sich der Verkehr. Die oberirdischen Stadtbahnlinien 10 und 17 (D-Linie) hatten bis zu 20 Minuten Verspätung, weil der Verkehr auf den City-Straßen zu dicht wurde. Die Üstra entschied, beide Linien durch den Tunnel bis zum Hauptbahnhof zu führen.

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Die City-Händler blicken nun mit Sorge auf die kommenden besucherstarken Einkaufstage, etwa am Freitag, 11. Mai, und vor allem am Pfingstsonnabend (19. Mai). Die Stadt geht davon aus, dass durch eine korrekte Funktionsweise der Ampelschaltungen der Verkehr besser fließt. „Darüber hinaus wird auch in Zusammenarbeit mit Üstra und Infra gegrpüft, welche Maßnahmen für diese nächsten besucherstarken Tage ergriffen werden können“, sagt Steigerwald

Von Andreas Schinkel