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Aus der Stadt Regiobus-Spitze glaubt nicht an Verlust der Konzession
Hannover Aus der Stadt Regiobus-Spitze glaubt nicht an Verlust der Konzession
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00:16 15.01.2018
Ein Fahrzeug von Regiobus am ZOB Hannover. Quelle: Samantha Franson
Hannover

 Die Nachrichten vom drohenden Verlust der Konzession für Regiobus und von der Absage des Neubaus eines Betriebshofs in Springe-Eldagsen haben bei den Beschäftigten des Busunternehmens Besorgnis ausgelöst. Die beiden neuen Geschäftsführerinnen Elke van Zadel und Regina Oelfke stellten sich deshalb am Freitag in Eldagsen den Fragen der Mitarbeiter von Regiobus. In der Unternehmensspitze gilt es als unwahrscheinlich, dass es ein anderes Unternehmen gibt, das den Busverkehr im Umland übernehmen kann und ohne Zuschüsse auskommt. Wie berichtet, benötigte Regiobus im Jahr 2016 rund 34 Millionen Euro von der Region. 

Die beiden Fraktionsvorsitzenden von SPD und CDU in der Regionsversammlung machten ebenfalls am Freitag deutlich, dass Regiobus mit Unterstützung der Region fit gemacht werden solle. „Der Ausbau der S-Bahn hat zu einer deutlichen Änderung des Nutzerverhaltens geführt“, sagt Silke Gardlo (SPD). Daher müsse derzeit genau geschaut werden, welche Busse noch fahren müssten und welche nicht.

„Wir wollen nicht nur Luft transportieren“, ergänzt Bernward Schlossarek (CDU). Das Unternehmen müsse neu aufgestellt werden. Dass dabei auch über die Busdepots nachgedacht werde, sei ein Baustein für ein Zukunftskonzept. Ziel müsse der so genannte Öffentliche Dienstleistungsauftrag sein. Dadurch könnte Regiobus jahrelang den Busverkehr im Umland betreiben ohne Konkurrenten fürchten zu müssen. 

Der Verkehrsexperte der CDU-Regionsfraktion, Eberhard Wicke ruft unterdessen zum Umdenken beim Nahverkehr auf. „Stupide Streichungen einzelner Strecken oder Abfahrtzeiten bringen nichts“, sagt der Verkehrsexperte. Die Region müsse beim Nahverkehr flexibler werden, „andererseits werden wir überrollt“, betont der CDU-Politiker. Beispielsweise sei es fraglich, ob den ganzen Tag die großen und schweren Gelenkbusse fahren müssten, nur weil sie morgens und mittags für den Schülertransport benötigt werden. 

Wicke stellt sich eher ein System mit kleinen Rufbussen vor, die zum Beispiel eine Rentnerin dann nahezu pünktlich zum Arzttermin zwei Orte weiter bringen kann. „Entscheidend ist eine deutlich höhere Flexibilität“, betont er. In anderen Gegenden Deutschlands gebe es so etwas schon längst. 

Von Mathias Klein

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