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Aus der Stadt Das sind Niedersachsens beste Schülerzeitungen
Hannover Aus der Stadt Das sind Niedersachsens beste Schülerzeitungen
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00:21 06.03.2018
Im Hause des Unternehmens Heise Medien werden die besten Schülerzeitungen prämiert. Moderator Philipp Struck (v.li.), Heise-Geschäftsführerin Beate Gerold, Lena Reich vom Verband der Jugendredakteure und Kulturminister Grant Hendrik Tonne überreichen die Preise. Quelle: Michael Wallmüller
Hannover

 Themen besprechen, Recherchieren, Texte schreiben, Fotos schießen und dann geht alles in den Druck – Zeitungmachen ist bei Schülern noch immer beliebt. „Das macht richtig Spaß, und ich habe auch meine Deutschnote verbessert“, sagt der 16-jährige Steve von der Franz-Mersi-Förderschule in Hannover. Zusammen mit seinen acht Freunden aus der Schülerredaktion hat er für die „Mersi-News“ den zweiten Preis im Bereich Förderschulen gewonnen, niedersachsenweit. „Für die sehbehinderten Kinder ist das eine tolle Bestätigung“, sagt Lehrer Ulrich Bohl.

Zum 28. Mal vergibt der Verband der Niedersächsischen Jugendredakteure am Sonnabend Preise für die besten Schülerzeitungen. Hauptsponsor ist in diesem Jahr das Unternehmen Heise Medien. Insgesamt 40 Schülerzeitungen wurden für den Wettbewerb eingereicht. Die Gewinner qualifizieren sich zugleich für den Bundeswettbewerb. Die Urkunden und Preise, etwa Zookarten, Fotografieratgeber und Kameras, überreicht Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD). „Zu meiner Zeit galt eine elektrische Schreibmaschine schon als großer Fortschritt“, sagt er.

Auch vor den Schülerredaktionen macht der technische Wandel nicht halt. „Wir haben vor zwei Monaten unser Printprodukt eingestellt und machen jetzt nur noch eine Online-Zeitung“, sagt Bohl von der Franz-Mersi-Schule. Zuvor hatten die Schüler eine gedruckte Ausgabe mit einem Umfang von 60 bis 70 Seiten für einen Euro pro Exemplar angeboten.  Die Online-Umstellung vereinfache vieles, sagt Bohl, man sei deutlich aktueller, aber sie werfe auch Fragen auf. „Wir haben keine Einnahmen mehr“, sagt der Lehrer. Jetzt will er sich mit seinen Schülerredakteuren zusammensetzen, um Finanzierungsmodelle zu entwickeln.

Unter den besten Schülerzeitungen sind auch Print- und Online-Ausgaben von Schülern aus der Region Hannover.

Weitere Schulen aus der Region Hannover sind prämiert worden: Das Geschwister-Scholl-Gymnasium in Garbsen hat für ihr Blatt „SchollZ“ den ersten Platz von allen niedersächsischen Gymnasium erhalten. Den zweiten Platz erringt der „Spargel“, die Zeitung des Erich-Kästner-Gymnasiums in Laatzen. Auch im Online-Bereich kann „SchollZ“ überzeugen und wird mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Den dritten Platz in der Kategorie Online gewinnt die „Yellow Post“ der Schülerredaktion an der IGS Roderbruch.

Der Verband der Jugendredakteure will den Schülern die Online-Arbeit erleichtern. Unter dem Titel „Youth Press“ bietet der Verband eine kostenlose Internet-Plattform für alle Schülerzeitungen. „Damit können sich die Redaktionen vernetzen“, sagt Lena Reich, Landesvorsitzende des Verbands. Und die Schüler bekommen die Möglichkeit, Texte und Fotos ins Internet zu stellen.

Von Andreas Schinkel

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