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Aus der Stadt Das Programm fürs Fährmannfest steht
Hannover Aus der Stadt Das Programm fürs Fährmannfest steht
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00:34 10.06.2018
Das Fährmannsfest zwischen Ihme und Leine gehört zu den festen Terminen in Hannovers Festivalkalender
Das Fährmannsfest zwischen Ihme und Leine gehört zu den festen Terminen in Hannovers Festivalkalender Quelle: Clemens Heidrich
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Hannover

Indie-Pop, Punkrock, Hip-Hop – das Fährmannsfest soll auch in diesem Jahr wieder zu einem Festival der Vielfalt werden. Zum 35. Mal steigt vom 3. bis 5 August das Musikfest zwischen Ihme und Leine. Am Donnerstag stellten die Organisatoren das fertige Programm vor.

Auf der Kulturbühne des Festivals treten in diesem Jahr die „Eisbrecher“ von den Hannoverschen Werkstätten auf und die Lebenshilfe Peine-Burgdorf sorgt mit der Band „The Boppin` Blue Cats“ mit Rock n`Roll für Stimmung. Die Schüler der Kranken- und Kinderpflegeschule der MHH bieten einen Lotsenservice für Geh- und Sehbehinderte Besucher an und holen beeinträchtigte Festivalgänger auf Wunsch von den Haltestellen Königsworther Platz und Gerberstraße ab.

Auf der Musikbühne sind in diesem Jahr 17 Musikbands aus Hannover oder näheren Umgebung vertreten. Fans von Jimmy Hendrix und Cream können sich am Freitagabend auf „Colour Haze“ freuen, die mit Heavy Psychedelic Rock mit entspannenden Gitarrensounds einen sanften Einstieg ins Fährmannsfest ermöglichen. Am Samstag gibt es eine Premiere auf dem rockigen Festival: Die Big Band der Helene-Lange Schule aus Linden eröffnet mit jazziger Popmusik das Programm. Mit der Musik von „One Strike Left“ gibt es mit lautem und wütendem Punkrock das Kontrastprogramm zum Orchester-Sound.

Das diesjährige Kinderfest wird abwechslungsreich: Neu ist eine Schaumkusswurfmaschine, bei der die Geschicklichkeit der Kinder gefragt ist. Süße Belohnung garantiert! Für ruhige Momente zum Träumen sorgen Babette die Märchenerzählerin und der Seifenblasen-Künstler „Roger macht blau“. Der Eintritt für das Kinderfest frei. Die Tickets für die Musikbühne kosten im Vorverkauf 22 Euro. Am Sonntag sind die Konzerte kostenlos.

Harm Baxmann, Kopf des Organisationsteams betont: „Wir sind ein Riesen-Volksfest für Linden und die angrenzenden Stadtteile geworden“ und fügt hinzu „auch wenn wir immer noch ein Low-Budget Festival sind und uns freuen, wenn wir plus/ minus null rausgehen“.

Von Marleen Gaida