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Aus der Stadt Pläne für Postbankgebäude stoßen auf Zustimmung
Hannover Aus der Stadt Pläne für Postbankgebäude stoßen auf Zustimmung
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16:14 08.02.2018
Wohnungen, Büros und Geschäfte – für das Postbank-Grundstück stellt die Stadt einen neuen Bebauungsplan auf. Quelle: (Alexander Kšrner)
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Hannover

 Das Postbankgebäude an der Celler Straße, eines der markantesten Bürohäuser am Rand der City, steht offenbar zum Verkauf. Für das knapp 19.000 Quadratmeter große Grundstück stellt die Stadtverwaltung jetzt einen Bebauungsplan auf, der möglichen Investoren klare Vorgaben macht. Dem Vorgehen hat der Bauausschuss kürzlich einmütig zugestimmt. „Damit machen wir frühzeitig deutlich: Wir wollen an dieser Stelle die Stadtentwicklung gestalten“, sagt SPD-Baupolitiker Lars Kelich.

Seit drei bis vier Jahren trägt sich die Postbank mit dem Gedanken, das Grundstück zu verkaufen. „Das Unternehmen will kurzfristig das Gebäude verlassen“, teilt Baudezernent Uwe Bodemann im Ausschuss mit. Auch ein Verkaufsportfolio gebe es bereits. Daher will die Stadt jetzt festlegen, welche Art von Bauten und welche Art von Nutzung an der Celler Straße möglich ist.

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Auf dem Grundstück können Häuser mit vier bis sechs Geschossen gebaut werden. Auf der Hälfte der Immobilie kann Gewerbe untergebracht werden. Die andere Hälfte soll Platz für Wohnungen bieten. Auch eine Kita sieht der Bebauungsplan vor. Ausgeschlossen werden Hotelbauten. Zudem schreibt die Stadt vor, dass ein neuer Eigentümer einen Architektenwettbewerb ausloben soll.

„Jetzt wissen die Investoren, wo es langgeht“, sagt FDP-Fraktionschef Wilfried Engelke. Er könne sich vorstellen, dass dem Standort auch höhere Gebäude zuträglich wären. Die Linke wünscht sich, dass mehr als die Hälfte einer neuen Immobilie für Wohnungen reserviert wird. Die AfD meint, dass der Ort mehr Grün vertrage.

Von Andreas Schinkel

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