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Aus der Stadt Stadt fordert höhere Entlastung für Kitas
Hannover Aus der Stadt Stadt fordert höhere Entlastung für Kitas
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17:04 25.01.2018
Die Stadt Hannover fordert höhere Entlastung vom Land für die Kita-Betreuung. Quelle: picture alliance / dpa
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Hannover

 In den Verhandlungen zwischen Kommunen und Land um einen angemessenen Ersatz für wegfallende Kita-Beiträge von Eltern bezieht jetzt auch die Stadt Hannover Stellung. Mit den derzeitig angebotenen Pauschalen werde es „zu keinem fairen Ausgleich der Interessen von Land und Kommunen für die Qualitätsstandards der hannoverschen Kitas kommen“, sagt Bildungsdezernentin Rity Maria Rzyski auf Anfrage der Grünen in der Ratsversammlung am Donnerstag. Letztlich müsse das Land zwei Drittel der Kita-Kosten übernehmen, die Stadt könne ein Drittel stemmen. Aktuell trage die Stadt aber mehr als 60 Prozent der Kita-Aufwendungen. Im vergangenen Jahr kletterten die Kosten im Kita-Bereich auf 152 Millionen Euro.

SPD und CDU im Land wollen Eltern entlasten und die Betreuung von Kindern im Kindergartenalter beitragsfrei gestalten. Kommunen befürchten, dass das Land nach dem Wegfall der Elternbeiträge nicht alle Kosten erstattet. Das Land bietet aktuell folgende Pauschalen an: 125 Euro monatlich pro Kind für einen Betreuungsumfang von vier bis sieben Stunden, 167 Euro monatlich pro Kind bei einer Betreuung von mehr als sieben Stunden. Die Verhandlungen laufen weiter. 

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Zwar würden die angebotenen Pauschalen die wegfallenden Elternbeiträge decken, sagt Rzyski, aber damit bleibe die Stadt noch immer auf dem Löwenanteil der Kosten sitzen bleiben. Grundsätzlich sei der Vorstoß, die Kita-Betreuung beitragsfrei zu halten, zu begrüßen.

Von Andreas Schinkel

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