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Aus der Stadt Weniger Einsätze für „Christoph Niedersachsen“
Hannover Aus der Stadt Weniger Einsätze für „Christoph Niedersachsen“
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00:39 30.03.2018
Der am Flughafen stationierte DRF-Rettungshubschrauber hob im vergangenen Jahr insgesamt 787-mal ab.
Der am Flughafen stationierte DRF-Rettungshubschrauber hob im vergangenen Jahr insgesamt 787-mal ab. Quelle: DRF Luftrettung
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Hannover/Langenhagen

 Der Hubschrauber „Christoph Niedersachsen“ von der DRF Luftrettung am Flughafen Langenhagen ist im vergangenen Jahr insgesamt 787 Mal zu Notfalleinsätzen abgehoben – darunter zu 173 Nachteinsätzen. Damit sind die Starts im Vergleich zu 2016 leicht zurückgegangen, damals musste „Christoph Niedersachsen“ noch 813 Mal gerufen werden. Landesweit verzeichnete die DRF Luftrettung 2017 insgesamt 2072 Einsätze, der zweite Hubschrauber „Christoph 44“ ist in Göttingen stationiert.

„Christoph Niedersachsen“ ist der einzige Rettungshubschrauber im Land, der rund um die Uhr einsatzbereit ist und als Intensivtransporthelikopter genutzt werden kann. Im Herbst wurde er mit Nachtsichtgeräten ausgestattet, um die Arbeit der Piloten sicherer zu machen. „Wenn ein Mensch nach einem Herzinfarkt oder einem schweren Verkehrsunfall in Lebensgefahr schwebt, dann zählt jede Minute, egal, ob es hell oder dunkel ist“, sagt Peter Huber, Vorstand der DRF Luftrettung.

Neben der DRF Luftrettung betreiben die Johanniter gemeinsam mit der Bundespolizei und der MHH einen weiteren Rettungshubschrauber für Hannover. „Christoph 4“ hat seine Heimatbasis an der Medizinischen Hochschule und wurde 2017 zu 1433 Einsätzen gerufen (2016: 1593). Er startet lediglich zwischen Sonnenauf- und -untergang. Der Einsatzrückgang sei laut Johannitern womöglich auf den schlechten Sommer zurückzuführen.

Von Peer Hellerling