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Aus der Stadt Hannover bekommt für 1,5 Millionen neue Adventsbeleuchtung
Hannover Aus der Stadt Hannover bekommt für 1,5 Millionen neue Adventsbeleuchtung
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06:15 04.11.2012
Licht an! Designerin Wencke Tschentscher präsentiert Leuchtkugeln und Animationen, die schon mal Lust auf die Beleuchtung in der Innenstadt machen. Quelle: Rainer Surrey
Hannover

City-Gemeinschaft und Stadt Hannover setzen auf eine komplett neue Beleuchtung: Am Donnerstag stellten Martin Prenzler, Geschäftsführer der City-Gemeinschaft, und Wirtschafts- und Umweltdezernent Hans Mönninghoff das neue Lichtkonzept vor, das die Stadt von Ende November bis 6. Januar erhellen wird. 

„Wir werden künftig in Hannover das weltweit größte zusammenhängende Lichtsystem haben“, sagte Prenzler stolz bei der Präsentation im GOP an der Georgstraße.

Auch Mönninghoff schwärmte: „Als Wirtschaftsdezernent bin ich begeistert vom Engagement unserer Kaufleute. Das ist keine Selbstverständlichkeit“, sagte er, „und als Umweltdezernent geht mein Herz auf, wenn ich sehe, wie viel Energie wir mit der neuen Beleuchtung sparen.“ In der Tat können sich die Zahlen sehen lassen. Statt 187.500 Kilowattstunden, die die bisherige Beleuchtung verbrauchte, werden nun nur noch 19  700 Kilowattstunden, also rund 90 Prozent weniger, benötigt.

Für die neue Beleuchtung wurde ein Leasing-Vertrag über zehn Jahre abgeschlossen. Insgesamt 1,5 Millionen Euro wird das Lichtdesign in diesem Zeitraum kosten. Die Stadt beteiligt sich mit 500.000 Euro, von der City-Gemeinschaft kommt eine Million Euro, teils aus eigenen Mitteln, teil aus so genannten Sternenpatenschaften. Insgesamt 85 solcher Patenschaften hat die City-Gemeinschaft abschließen können. Geschäfte, die die Illumination bezuschussen, können ihr Engagement durch einen Aufkleber an ihrem Schaufenster deutlich machen und für sich werben. „Wir hoffen, noch mehr Paten zu finden und die Beleuchtung noch auszubauen. Die Georgstraße zum Aegi hin beispielsweise  ist leider noch recht dunkel“, sagte der Vorsitzende der City-Gemeinschaft Bernd Voorhamme.

Entwickelt wurde das Lichtsystem von der in Langenhagen geborenen und jetzt in Hamburg lebenden Lichtdesignerin Wencke Tschentscher gemeinsam mit dem in Europa marktführenden Unternehmen MK Illumination aus Innsbruck. Das Beleuchtungskonzept gliedert sich in drei Teile. In größeren Bäumen wird es LED-Ketten geben. Sie sind so flexibel konstruiert, dass sie sich dem Wachstum der Bäume anpassen und so das ganze Jahr über in den Baumkronen bleiben können. Kombiniert werden diese Ketten mit so genannten „Organic Balls“, Leuchtkugeln, die ebenso wie die Lichterketten aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen. Was die Hannoveraner voraussichtlich besonders freuen wird, sind die vielen Sternschnuppen, die künftig die Einkaufsstraßen überspannen werden. 114 Sterne sind es insgesamt – sie erinnern an den Magis-Stern, der über Jahrzehnte die Vorfreude der Hannoveraner auf Weihnachten symbolisierte. Die neuen „Hannover-Sterne“ gibt es in zwei Varianten, viereinhalb Meter und zehn Meter breit. Im Gegensatz zum Magis-Stern sind sie dreidimensional, sodass sie aus jeder Perspektive plastisch wirken. Der größte „Hannover-Stern“ wird in der Nacht vom 24. auf den 25. November an der Fassade der Buchhandlung Hugendubel  befestigt werden. Er ist 25 Meter lang und wiegt 259 Kilogramm. Mit den Arbeiten für die Weihnachtsbeleuchtung wird bereits am Montag begonnen. Wer die neue Beleuchtung in ganzer Pracht erleben will, muss sich allerdings bis zum 26. November gedulden. Um 17.30 Uhr wird das Licht angeschaltet. Und auch die Weihnachtsmärkte werden dann den ersten Tag geöffnet haben.

Julia Pennigsdorf

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