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Aus der Stadt Hannover besucht Hannover – in China
Hannover Aus der Stadt Hannover besucht Hannover – in China
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11:49 28.10.2015
Von Volker Wiedersheim
Hannover

Um konkrete Geschäftsabschlüsse geht es dabei weniger. Im Fokus stehen vielmehr Projekte und Kontakte, die für das China-Geschäft hannoverscher Unternehmen sowie die verstärkte wissenschaftliche Kooperation einen Leuchtturmcharakter entwickeln sollen. Der Delegation gehören neben sechs Vertretern des gesamten politischen Spektrums im Rat unter anderem Hirnchirurg und INI-Gründer Madjid Samii, Uni-Vizepräsidentin Monika Sester, aber auch Vertreter der Messe AG sowie kleinerer Unternehmen, teils aus der Kreativwirtschaft, an.

Zu den besuchten Projekten zählt auch das Geschäftszentrum nach hannoverschem Vorbild in der Millionenmetropole Changde. Schostok wird dort das Straßenschild einer „Hannover-Straße“ mit dem Amtskollegen aus Changde feierlich enthüllen. Grund für den Besuch ist aber nicht nur der förmliche Festakt, es geht vielmehr auch um Substanzielles. So ist für Schostok eine intensive Kooperation mit Changde denkbar, die zwar formal nicht den leicht altmodischen Status einer Städtepartnerschaft hat, aber deutlich mehr Gewicht darauf legt, heimischen Firmen den Marktzugang zu erleichtern. Beispielhaft ist dabei das Unternehmen Hannover Wasser, das Partner der Verwaltung Changdes beim Aufbau einer nachhaltigen kommunalen Wasserwirtschaft ist.

Zum Beginn der China-Reise ist die Schostok-Delegation am Montag zunächst in der Handelsweltstadt Shanghai unterwegs. In der bei internationaler Zusammenarbeit führenden Tongji-Universität wird eine Leibniz-Statue enthüllt. Außerdem geht es zur Logistikmesse ­CEMAT - mitveranstaltet von der internationalen Tochter der Messe AG.

Um deren Interessen geht es auch bei der zweiten Station der Reise in Shenzhen. Die Wirtschaftssonderzone liegt unweit von Hongkong und hat die ehemalige britische Kolonie an Wirtschaftsmacht längst um ein Vielfaches überflügelt. Als jüngst China Cebit-Partnerland war, kamen Dreiviertel der chinesischen Aussteller aus Shenzhen. Außerdem zählt Shenzhen zum Netzwerk der „Creativ Citys“ unter dem Dach der Unesco - wie auch Hannover als „City of Music“. Auch in diesem Bereich soll die Delegation bereits geknüpfte Kontakte vertiefen.

In Shenzhen steht außerdem der Besuch eines im Aufbau befindlichen Medizinzentrums als Ableger des Internationalen Neuroscience Instituts (INI) auf dem Programm. INI-Gründer Samii, der auch einen Ableger des Hirnzentrums in Chinas Hauptstadt Peking aufbaut, ist bereits mit der Ehrenbürgerwürde von Shenzhen ausgezeichnet worden.

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