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Aus der Stadt Hannover erneut von Lokführer-Streik betroffen
Hannover Aus der Stadt Hannover erneut von Lokführer-Streik betroffen
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20:49 28.03.2011
„Wir werden bestreikt, ohne dass die Gewerkschaft bisher eine Verhandlungsbereitschaft zu dem bei Metronom für alle Mitarbeiter geltenden firmenbezogenen Verbandstarifvertrag gezeigt hätte“, sagte Metronom- Geschäftsführer Wolfgang Birlin.
„Wir werden bestreikt, ohne dass die Gewerkschaft bisher eine Verhandlungsbereitschaft zu dem bei Metronom für alle Mitarbeiter geltenden firmenbezogenen Verbandstarifvertrag gezeigt hätte“, sagte Metronom- Geschäftsführer Wolfgang Birlin. Quelle: dpa (Archiv)
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Der Streik der Lokführer bei den privaten Eisenbahngesellschaften am Montag hat sich auch auf Hannover ausgewirkt. Die Metronom-Züge zwischen Hamburg, Uelzen und Hannover sowie zwischen Hannover und Göttingen fielen am Montag überwiegend aus. Fahrgäste mussten auf Züge der Deutschen Bahn ausweichen. Die Bahn war am Montag von dem Streik nicht betroffen. Viele Pendler stiegen auf das Auto um.

Der Arbeitskampf, zu dem die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer aufgerufen hatte, hatte um 2.30 Uhr am Montagmorgen begonnen und war für 24 Stunden angesetzt. Die Lokführergewerkschaft will eine einheitliche Bezahlung bei der Deutschen Bahn und ihren Konkurrenten erreichen und verlangt eine fünfprozentige Lohnerhöhung.

Die Metronom-Eisenbahngesellschaft, reagierte mit Verwunderung auf den Streik. Die Löhne lägen nämlich vielfach bereits über dem Niveau der Deutschen Bahn. „Wir werden bestreikt, ohne dass die Gewerkschaft bisher eine Verhandlungsbereitschaft zu dem bei Metronom für alle Mitarbeiter geltenden firmenbezogenen Verbandstarifvertrag gezeigt hätte“, sagte Geschäftsführer Wolfgang Birlin. „Wir bedauern die den Fahrgästen entstandenen Unannehmlichkeiten außerordentlich und bitten die Gewerkschaft ausdrücklich, uns endlich einen Termin für Verhandlungen zu nennen.“

Mathias Klein