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Aus der Stadt Hannoverimpuls hat neuen Vorsitzenden
Hannover Aus der Stadt Hannoverimpuls hat neuen Vorsitzenden
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00:31 19.10.2014
Von Bernd Haase
Ralf Meyer (rechts) gibt den Stab bei Hannoverimpuls aus der Hand, Adolf Kopp (links) übernimmt. Quelle: Michael Thomas
Hannover

Einer der entscheidenden Posten in der Wirtschaftsförderung im Raum Hannover ist neu besetzt. Der Aufsichtsrat von Hannoverimpuls, der gemeinsamen Wirtschaftsförderungsgesellschaft von Stadt und Region, hat am Donnerstag einstimmig den 52-jährigen Adolf Kopp zum Nachfolger von Ralf Meyer gewählt, der wiederum hatte im Sommer bekannt gegeben, dass er auf eigenen Wunsch ausscheidet. Er übernimmt die Wirtschaftsförderung in Bochum, die demnächst eine besondere Herausforderung bietet. Wenn dort Ende des Jahres das Opel-Werk schließt, muss er sich um die künftige Nutzung der Großimmobilie kümmern. „Das ist eine reizvolle Aufgabe“, sagte Meyer.

Gleiches empfindet Kopp über seinen neuen Job, den er Anfang des Jahres antreten wird. Der promovierte Agrarwissenschaftler kennt Hannover, weil er hier bis 1993 an der Leibniz Universität im Fachbereich Gartenbau studiert hat. Nach einer Zwischenstation in Göttingen kehrte er zurück, um Projektleiter für Innovationsbewertung bei der Technologieagentur des Landes zu werden. Als die unter der damaligen rot-grünen Landesregierung für überflüssig erklärt und aufgelöst wurde, ging Kopp zunächst als Prokurist zur Bremer Innovationsagentur, dann als Direktor der Wirtschaftsförderung nach Karlsruhe. Von 2008 an wirkte er wieder bei einer Innovationsagentur, dieses Mal bei derjenigen der Bundeshauptstadt Berlin.

Angesichts dieses Lebenslaufs bezeichnete Oberbürgermeister Stefan Schostok, gleichzeitig Aufsichtsratsvorsitzender bei Hannoverimpuls, Kopp als „ausgewiesenen Experten für Wirtschafts-, Struktur- und Technologieförderung.“ Die Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft sowie der Ausbau von Unternehmensnetzwerken ziehe sich wie ein roter Faden durch dessen bisherige Tätigkeiten. Das muss die Findungskommission, die mit der Personalie betraut war, beeindruckt haben. Aus insgesamt 60 Bewerbern nahm sie sechs in die engere Auswahl und schlug dem Aufsichtsrat schließlich Kopp vor.

Schostok bezeichnete Hannoverimpuls als „nicht ganz unkomplizierte Holding.“ Davon kann der umtriebige Meyer, der von Anbeginn an dabei war, ein Lied singen. Hannoverimpuls wurde zwar schon 2003 gegründet, aber zwischenzeitlich mehrfach umstrukturiert und erst vor drei Jahren in seine heutige Form gegossen. Hintergrund waren nicht ausschließlich sachliche Erwägungen, sondern oft auch Gerangel um Einfluss und um Personalien zwischen den Beteiligten. „Meyer hat Hannoverimpuls auf Effizienz getrimmt“, sagte Jagau, und der scheidende Geschäftsführer lobte zurück. „Ich habe mich auf die Rückendeckung der Gesellschafter Stadt und Region verlassen können“, erklärte er.

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