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Aus der Stadt Hannovers Geheimnisse werden verraten
Hannover Aus der Stadt Hannovers Geheimnisse werden verraten
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00:15 19.04.2015
Warum hängt an der Marktkirche ein umgedrehtes Pentagramm? Ein neues Hannover-Buch soll aufklären.  Quelle: Christian Behrens
Hannover

In Linden stand tatsächlich mal ein katholischer Bahnhof. Zumindest hieß er so. Der 1879 gegründete Katholische Arbeiterverein St. Godehard erbaute 1904 ein Vereinshaus, das im Volksmund Katholischer Bahnhof genannt wurde. Der Bahnhof stand in der Konkordiastraße und hatte mit einem Bahnhof gar nichts zu tun. Dort gründete Hans-Günther von Klöden nach dem Zweiten Weltkrieg die Hannoversche Schauspielschule. Heute sind dort normale Wohnungen untergebracht. Bei der Frage nach dem Lindener Bahnhof sind die meisten Hannoveraner doch eher ratlos. Ähnlich geht es den meisten, wenn Touristen nach den gemauerten Symbolen an der Marktkirche in der Altstadt fragen. Hängt da ein Davidstern? Warum steht das Pentagramm auf dem Kopf? Und was bedeuten Rad- und Gabelkreuz?

Autor: Ekkehard Oehler-Austin

Buch soll im Herbst erscheinen

So ist der Davidstern ursprünglich ein Hexagramm und drückt die Verbundenheit Gottes zu den Menschen aus. Das Pentagramm an der Ostseite der Kirche zeigt Jesus Christus und seine fünf Wundmale. Das Symbol soll das Böse abwehren. Die Erbauer wollten den Teufel zudem perfide abwehren, indem sie ihm einen Spiegel vorhalten und ihn so verbannen. Auch das Umweltministerium samt Einschusslöchern erzählt eine eigene mysteriöse Geschichte, die Eva-Maria Bast und Ekkehard Oehler-Austin nun in ihrem geplanten Buch „Hannoversche Geheimnisse“ veröffentlichen. Im Herbst soll es in Zusammenarbeit mit der HAZ und den HAZ-Lesern im Buchhandel erscheinen.

50 angestrebte Geheimnisse

Das Autorenduo hat schon in 21 Städten recherchiert. Nun möchte es in Hannover Relikten aus der Vergangenheit auf den Grund gehen. Die Idee zum Verfassen eines solchen Geheimnis-Buches hatte Bast, als sie im Advent 2011 in ihrer Heimatstadt Überlingen am Bodensee auf rege Begeisterung ihrer Geheimnisgeschichten in der Tageszeitung „Südkurier“ stieß. Seitdem arbeitet sie mit Oehler-Austin gemeinsam mit Stadtarchivaren, Fremdenführern und lokalpatriotischen Einheimischen zusammen. „Das sind genau die Leute, die oft spannende Geschichten kennen“, sagt Bast. Diese Unterstützung sei essentiell für die Arbeit der beiden Schriftsteller, denn die insgesamt 50 angestrebten Geheimnisse sind noch nicht komplett.

Dafür haben sich schon prominente Unterstützer gefunden. Der ehemalige hannoversche Oberbürgermeister Herbert Schmalstieg und Gattin Heidi Merk, einstige Ministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin Niedersachsens, sind dabei und gespannt, was für Mysterien auf diese Weise an das Tageslicht kommen werden. Zusammen mit Tipps der Leser werden Relikte aus der Vergangenheit gesucht, an denen man vielleicht täglich vorbei geht, ohne sie wahrzunehmen.

Autorin: Eva-Maria Bast

Die Autoren suchen die Geschichte zu Plätzen, Symbolen und Gebäuden, die noch nicht jeder kennt. Wertvolle Tippgeber sollen natürlich Erwähnung im Nachwort des Buches finden. Im Herbst soll der etwas andere Stadtführer mit fast 200 Seiten erscheinen und Touristen helfen, die Stadt abseits der gängigen Wege kennenzulernen. Die Autoren sind per E-Mail zu erreichen unter geheimnisse@buero-bast.de oder telefonisch unter (0 75 51) 9 47 44 50. Leser können sich aber auch an hannover@haz.de wenden.

Von Tim Wermter

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