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Aus der Stadt CDU: An der IGS Südstadt nicht unnötige Hoffnungen schüren
Hannover Aus der Stadt CDU: An der IGS Südstadt nicht unnötige Hoffnungen schüren
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00:17 08.03.2018
Der Bedarf an Oberstufenplätzen an Hannovers Gesamtschulen wächst: Bildungsdezernentin Rita Maria Rzyski bei einer Infoveranstaltung in der IGS Südstadt. Quelle: Katrin Kutter
Hannover

 Hannovers Integrierte Gesamtschulen benötigen mehr Oberstufenplätze. Schon bei einer gleichbleibenden Anwahlquote für den 11. Jahrgang  sei ein zusätzlicher Bedarf absehbar, sagte Stefan Rauhaus vom Fachbereich Schulen in der jüngsten Sitzung des Bildungsausschusses. Die Nachfrage werde ab 2019 noch einmal gesteigert durch die vor vier Jahren neu gegründeten  Gesamtschulen Bothfeld und Südstadt, die allmählich hochwüchsen. Die Schülerschaft an beiden Standorten habe das Potenzial von sich aus, eine eigene Oberstufe zu bilden. Zur Gründung einer Oberstufe sind mindestens 54 Schüler nötig, das erreichen beide Schulen schon jetzt in fast allen Jahrgängen.

Eine Oberstufe steigert die Attraktivität einer IGS

Rauhaus sagte, durch das Angebot einer Oberstufe werde ein Standort attraktiver und ziehe auch mehr leistungsstärkere Schüler, die gymnasialgeeignet seien. Das steigere die Heterogenität der Schüler. Man werde jetzt die Anträge an die Landesschulbehörde für die Errichtung einer Oberstufe vorbereiten.

Der Baustopp an der IGS Südstadt sei davon unanhängig zu betrachten und stelle keinen Hinderungsgrund dar, betonte Rauhaus. Das hatte Bildungsdezernentin Rita Maria Rzyski auch bei einer Informationsveranstaltung in der Schule gesagt.

Das Verwaltungsgericht Hannover hatte die Sanierung und die Erweiterung des Gebäudes der Sekundarstufe I gestoppt, nachdem ein Anwohner Klage eingereicht hatte. Die Stadt hat gegen die Entscheidung Beschwerde eingelegt, bis zu einem Urteil können aber noch drei Monate vergehen. 

Matz: „Der Schule nichts vormachen“

Stephanie Matz (CDU) warnte davor, an der Schule unnötige Hoffnungen zu schüren. Man dürfe ihr nicht etwas vormachen, was sich kaum umsetzen lassen. Für eine Oberstufe sei vermutlich nicht genügend Platz vorhanden. Sie habe mit Anwohnern gesprochen, sagte die Bildungsexpertin. 

In der Vorlage der Stadt heißt es, für die IGS Südstadt könnte wegen der räumlichen Nähe zu mehreren Gymnasien auch eine Oberstufenkooperation mit einem Gymnasium in Betracht kommen. Hierzu würden gerade Gespräche geführt. Die Goetheschule und die IGS Stöcken leben von einer Kooperation seit Jahren erfolgreich vor. Nicht weit entfernt von der IGS Südstadt sind die Elsa-Brändström-, die Tellkampf- und die Bismarckschule. Allerdings wollen die Schulleitung, Eltern und Schüler an der IGS Südstadt lieber eine eigene Oberstufen haben anstatt sich eine mit einem Gymnasium zu teilen. 

Von Saskia Döhner

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