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Aus der Stadt Hannovers Makler sehen kaum Wertverlust intakter Häuser
Hannover Aus der Stadt Hannovers Makler sehen kaum Wertverlust intakter Häuser
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16:01 12.04.2011
Von Conrad von Meding
Wer sein Haus mit regelmäßigen Investitionen in Wärmedämmung und Haustechnik instand gehalten hat, der muss sich – wie hier die Eigentümer im Bemeroder Emslandviertel – kaum Gedanken um den Werterhalt machen.
Wer sein Haus mit regelmäßigen Investitionen in Wärmedämmung und Haustechnik instand gehalten hat, der muss sich – wie hier die Eigentümer im Bemeroder Emslandviertel – kaum Gedanken um den Werterhalt machen. Quelle: Catherine Hagemann
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Lutz Mittelstaedt hat gerade ein Haus in Anderten verkauft. Roter Klinker, Baujahr 1989, gut 150 Quadratmeter Wohnfläche und zusätzlich viel Nutzfläche in Keller und Garage. „Der am Ende vereinbarte Kaufpreis entsprach genau der Summe, zu der das Haus angeboten worden war“, sagt der Makler von der Kirchröder Firma Immoverde. Der lag mit 320.000 Euro über dem Durchschnittspreis für Einfamilienhäuser der Baujahre 1985 bis 1999, von denen es im aktuellen Grundstücksmarktbericht heißt, dass der Preisverfall bei bis zu 20 Prozent liege. Doch Mittelstaedt beruhigt: „Viel wichtiger als das Wissen über statistische Daten ist doch, dass man für eine Immobilie den passgenauen Käufer findet.“ Obwohl auch die Branche inzwischen spüre, dass eine ganze Generation auf dem Sprung sei, ihre Häuser zu verkaufen. „In Kirchrode gibt es viele ältere Herrschaften, die aus ihren Häusern rauswollen – jeder zweite Begriff lautet ,barrierefreies Wohnen‘. Wenn es mehr Neubauten mit Aufzügen gäbe, würden viele sofort tauschen.“

Den kompletten Artikel lesen Sie in der Dienstagausgabe der HAZ oder alternativ im E-Paper.

Mathias Klein 11.04.2011
Sonja Fröhlich 11.04.2011