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Aus der Stadt So kaputt sind Hannovers Brücken
Hannover Aus der Stadt So kaputt sind Hannovers Brücken
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00:20 29.10.2014
Von Tobias Morchner
Auf der Brücke über den Weidetorkreisel gilt derzeit ein Tempolimit: Nach dem Winter soll das Bauwerk für 800.000 Euro repariert werden. Quelle: Heck (Archiv)
Hannover

Zahlreiche Brücken im Stadtgebiet sind so marode, dass eine Sanierung unumgänglich ist. Deshalb müssen sich die Autofahrer aus Hannover und dem Umland wegen der geplanten Baustellen an den Brücken auf zum Teil erhebliche Behinderungen einstellen. Bei der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr laufen die Planungen zu den verschiedenen Projekten derzeit an. Fest steht bereits, dass nach dem Winter die Brücke über den Weidetorkreisel instand gesetzt wird. 800.000 Euro soll die Reparatur des Überwegs nach derzeitigem Stand kosten. Durch Frost und andere witterungsbedingte Einflüsse sind die Gummielemente zwischen den Pfeilern und der Oberfläche der Brücke beschädigt worden. Sie sollen jetzt ersetzt werden. „Während der Arbeiten wird die Brücke nicht vollständig gesperrt, sondern wird halbseitig befahrbar sein“, sagt Joachim Ernst, der Leiter des Geschäftsbereich Hannover bei der Landesbehörde.

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Bereits jetzt müssen die Autofahrer auf der Brücke Einschränkungen in Kauf nehmen. Wegen der defekten Brückenelemente ist die Traglast des Überwegs eingeschränkt. An dieser Stelle gilt derzeit ein Tempolimit von 60 Stundenkilometern. Die Geschwindigkeitsbegrenzung wirkt sich auch auf die Einnahmen der Stadt durch den Blitzer am Weidetor aus. Nach Angaben der Verwaltung sind diese seit der Einrichtung des Tempolimits Anfang August leicht zurückgegangen.

Die Brücke am Weidetorkreisel ist nicht der einzige Überweg im Verlauf des Schnellwegs, der sanierungsbedürftig ist. Für die Erneuerung der Brücke über den Mittellandkanal laufen die Planungen bereits. Für diese Sanierung muss nach Auskunft der Landesbehörde eine Behelfsbrücke errichtet werden, sobald die Arbeiten an dem eigentlichen Überweg beginnen. „Das heißt aber, dass wir ein Planfeststellungsverfahren machen müssen, sodass wir noch nicht sagen können, wann es mit den Arbeiten an dieser Brücke losgehen wird“, sagt Ernst. Um die Brücke hatte es an einem Augustsonntag vor drei Jahren große Aufregung gegeben. Es ist das einzige Brückenbauwerk in Hannover, das von Sensoren überwacht wird. An dem Tag hatte ein Sensor Alarm gegeben und einen heftigen Höhenversatz in der Brücke gemeldet. Die Fahrbahn wurde sofort gesperrt, doch wie sich zeigte, war nur ein Sensor defekt.

Auch auf dem Südschnellweg wird der Verkehr in absehbarer Zeit nicht ohne Einschränkungen fließen können. Die Brücke über die Hildesheimer Straße ist ebenfalls marode und soll deshalb in Zukunft von einer Konstruktion aus Stahlseilen verstärkt werden. Die Arbeiten sollen im nächsten Jahr beginnen. „Wir hoffen darauf, dass wir sie auch 2015 abschließen können“, sagt Ernst.

Nahezu abgeschlossen ist der Brückenneubau über den Schiffgraben an der Bernadotteallee. Mitte November soll die Strecke wieder in beide Richtungen frei sein. „Es läuft alles planmäßig“, sagt Stadtsprecher Alexis Demos. Die Brücke war so beschädigt, dass die Tragfähigkeit stark eingeschränkt gewesen ist. Die Kosten für die neue ­Brücke belaufen sich auf rund 550.000 Euro.

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