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Aus der Stadt Hannoverscher Kaffee schafft es bis nach China
Hannover Aus der Stadt Hannoverscher Kaffee schafft es bis nach China
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07:57 11.04.2017
Von Volker Wiedersheim
Andreas Berndt (v. l.) mit den Söhnen Flemming und Fabian und dem Röstapparat in Changde.
Andreas Berndt (v. l.) mit den Söhnen Flemming und Fabian und dem Röstapparat in Changde. Quelle: privat
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Hannover

Vor wenigen Tagen haben Manufaktur-Chef Andreas Berndt und seine beiden Söhne Flemming und Fabian nebst dessen Partnerin Isabel Sum eine Röstmaschine im Lokal an der Hannoverschen Straße der Stadt Changde auf Betriebstemperatur gebracht. Jetzt gibt es dort frisch gerösteten Kaffee, und das ist im Land der Teetrinker etwas sehr Exotisches.

Die Berndts haben bei dem Unterfangen China im Spektrum zwischen Potenzialen und Problemen ganz gut kennengelernt. Probleme mussten sie etwa beim Zoll lösen, dem bislang einfach die Erfahrungen bei der direkten Einfuhr des Rösters und von Kaffee aus den Herkunftsländern am Äquator fehlten. Potenzial bewiesen alle Beteiligten, als die Röstmaschine an der Hannoverschen Straße vor dem Laden stand. Weil kein Radlader die Türen passieren konnte, spannten sie Seile um den 1,4 Tonnen schweren Röster, und 14 chinesische Helfer wuchteten ihn im Geschäft an Ort und Stelle. Jetzt heißt es auch in China „Der Kaffee ist fertig“ - wie einst Schlagerstar Peter Cornelius frühstücksfrisch ins Mikrofon hauchte.

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