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Aus der Stadt Hanova feiert Richtfest für Verwaltungszentrum
Hannover Aus der Stadt Hanova feiert Richtfest für Verwaltungszentrum
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00:16 08.12.2017
Richtfest für das neue Verwaltungszentrum am Schützenplatz: Kämmerer Axel von der Ohe (v.li.), Hanova-Chef Karsten Klaus, Bezirksbürgermeisterin Cornelia Kupsch, SPD-Baupolitiker Lars Kelich, OB Stefan Schostok. Quelle: Rainer-Droese
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Hannover

 Am Schützenplatz entsteht Hannovers größter Verwaltungskomplex – vom Rathaus am Trammplatz einmal abgesehen. Die Bauarbeiten schreiten derart zügig voran, dass das Richtfest jetzt vorgezogen wurde. Eigentlich sollte erst im Januar die Fertigstellung des Rohbaus gefeiert werden, nun hat die städtische Immobilienfirma Hanova schon am Dienstag zum Richtfest geladen, und mehrere Hundert Vertreter aus Politik und Wohnungswirtschaft sind gekommen. 

„Wir sind dem Zeitplan voraus und werden schon Ende 2018 mit dem Gebäude fertig und nicht Anfang 2019, wie ursprünglich geplant“, sagt Hanova-Chef Karsten Klaus. Tatsächlich könne man schon erkennen, dass das Gebäude keine nackte Betonfassade bekommt, sondern eine Außenwand aus Klinker. Oberbürgermeister Stefan Schostok (SPD)sinniert darüber,  wie der Behördenkomplex denn nun heißen soll. Zweites Rathaus, ganz neues Rathaus oder schlicht Verwaltungsgebäude für Öffentliche Ordnung? Klar sei, dass in dem Neubau die besucherstärksten Fachbereiche vereint werden, etwa das Ordnungsamt Mitte,  die Kfz-Zulassungsstelle und die Ausländerbehörde. „2000 bis 3500 Menschen werden hier täglich ein- und ausgehen“, sagt Schostok

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Der Neubau gehört zu den größten Projekten, die die Stadt in den vergangenen Jahren gestemmt hat. Die Investitionskosten belaufen sich auf rund 80 Millionen Euro. 200 Meter ist das Gebäude lang, 40 Meter breit. Der Komplex besteht aus drei Bürotürmen mit jeweils sechs Etagen, die miteinander verbunden sind. 600 städtische Mitarbeiter finden in dem Behördenzentrum Platz. Eine Cafeteria mit 200 Plätzen soll auch Besuchern zur Verfügung stehen. Die Nutzfläche des Hauses beläuft sich auf 19.000 Quadratmeter. Der Entwurf stammt aus der Feder des hannoverschen Architekturbüros ksw architekten + Stadtplaner GmbH.  „Modern und serviceorientiert wird sich die Stadtverwaltung hier präsentieren. Die Bürger werden bei Behördengängen nicht allein gelassen“, sagt SPD-Baupolitik Lars Kelich, zugleich Aufsichtsratschef der Hanova

Die Bauarbeiten sind zwar bisher reibungslos verlaufen, waren aber nicht immer einfach. 90 Prozent des Grundstücks gegenüber der Leibniz Bibliothek werden überbaut. Um Lagerplätze für Baumaterialien zu schaffen, muss Hanova Flächen auf dem Schützenplatz anmieten. Da der Untergrund sehr weich ist, ruht das Gebäude auf 500 Betonpfählen, die Anfang des Jahres mit viel Aufwand in den Boden gerammt wurden.

Von Andreas Schinkel

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