Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Aus der Stadt Heidesprinter lahmt in der Startwoche
Hannover Aus der Stadt Heidesprinter lahmt in der Startwoche
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
19:50 17.12.2011
Von Bernd Haase
„Erixx – der Heidesprinter“. Quelle: dpa
Hannover

„Erixx – der Heidesprinter“ heißt der Zug, der seit einer Woche den Fahrbetrieb von der Deutschen Bahn auf dem sogenannten Heidekreuz übernommen hat und dabei auch die Strecke von Hannover über Soltau nach Buchholz in der Nordheide bedient. Fahrgäste haben sich inzwischen eine andere Bezeichnung ausgedacht: Weil die Züge teilweise erhebliche Verspätungen hatten, ist nun in Leserzuschriften und im Internet häufig von „Erixx – die Heidekrücke“ die Rede.

Mit dem Heidesprinter sind erhebliche Hoffnungen verbunden: Nagelneue Züge, die auch häufiger fahren als in der Vergangenheit, sollen mehr Reisende für die Bahn begeistern. Pendler, die etwa zwischen der Wedemark und Hannover fahren, berichten dagegen Ernüchterndes: Verspätungen von einer Viertelstunde und mehr seien die Regel und nicht die Ausnahme gewesen. Gekrönt worden sei das Ganze von einer katastrophalen Informationspolitik.

Das Unternehmen räumt die Probleme ein. Verantwortlich dafür seien in erster Linie Gleisbaustellen. So könnten die Züge im Bereich des Soltauer Bahnhofes nur zehn Stundenkilometern fahren, auf anderen Abschnitten gilt noch Tempo 60. Im Normalfall soll der Zug mit Geschwindigkeiten zwischen 80 und 120 Kilometern in der Stunde durch die Heidelandschaft brausen. „In den vergangenen Tagen konnten wir die Verspätungen außerhalb der Stoßzeiten abstellen“, sagt Betriebsleiter Johann Ubben. Wenn die Baustellen Anfang kommender Woche geräumt würden, wolle man den Fahrplan komplett ins Lot bringen.

„Für das Informationsdefizit entschuldigen wir uns“, sagt Sprecherin Simone Heitmann. Nach einem Testlauf gebe aber nun die Internetseite zuverlässig Auskunft über etwaige Verspätungen.

Sie hatte sich als Soldatin auf Zeit verpflichtet und sich von der Bundeswehr ein Studium finanzieren lassen. Nun kämpft die 28-jährige Ärztin „aus Gewissensgründen“ um eine vorzeitige Entlassung aus der Bundeswehr und ist vor das Verwaltungsgericht Hannover gezogen. Die Bundeswehr verweist dagegen auf die Kosten ihrer Ausbildung.

Sonja Fröhlich 17.12.2011

Die Stadt soll ein Konzept zur Eindämmung der Taubenproblematik in der City erarbeiten – das jedenfalls fordert der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Ratsfraktion, Jens-Michael Emmelmann.

Conrad von Meding 16.12.2011
Aus der Stadt 6,5 Milliarden Euro Eigenkapital - „Hannover ist sehr vermögend“

Erstmals hat die Stadt Bilanz gezogen – ihre Straßen, Gebäude, Parks und Kunstschätze aufgelistet und bewertet. Das Ergebnis fällt überraschend aus: Das Eigenkapital Hannovers, also das gesamte Vermögen abzüglich der Schulden und Landeszuschüsse, beträgt 6,5 Milliarden Euro.

Andreas Schinkel 16.12.2011