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Aus der Stadt Herrenhausen will sich besser vermarkten
Hannover Aus der Stadt Herrenhausen will sich besser vermarkten
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00:18 09.01.2015
Von Mathias Klein
Kulturdezernentin Marlis Drevermann (Mitte) stellt mit den Mitarbeiterinnen Nicole Staufenbiel (von links), Lena Strienke, Maike Thürnau und Inga Samii neue Vermarktungsaktivitäten vor. Quelle: Rainer Droese
Hannover

„Wir wollen ganz gezielt auf Firmen zugehen“, sagte Hannovers Kulturdezernentin Marlis Drevermann gestern vor Journalisten. Die Werbung werde von den bisherigen „perfekten Veranstaltungen“ der vergangenen Jahre unterstützt, sagte die Dezernentin. Seit gestern gibt es außerdem eine Broschüre, die mit vielen schönen Bildern Lust auf Feiern und Tagungen in Herrenhausen machen soll.

Erarbeitet wurde das Heft von Mitarbeitern der Herrenhäuser Gärten, dem Schloss Herrenhausen, dem Hardenbergschen Haus und der Schlossküche. Die Broschüre listet die unterschiedlichen Möglichkeiten der Veranstaltungsorte in Herrenhausen auf, wie zum Beispiel Orangerie oder Galeriegebäude.

Gärten sollen noch stärker einbezogen werden

Drevermann wünscht sich auch Veranstaltungen, die die Gärten noch stärker als bisher einbeziehen. Gelungen sei das beispielsweise mit einer Feier des Energieunternehmens Exxon Mobil im vergangenen Sommer mit knapp 3000 Gästen. Der Direktor der Herrenhäuser Gärten, Ronald Clark, betonte die besondere Szenerie. „Ein Veranstaltungszentrum mit einem solchen Garten gibt es in ganz Europa nicht“, sagte er.

Die Gärten könnten auch in der kalten Jahreszeit eine stärkere Beachtung finden als bisher, sagte Drevermann. „Ein formaler Garten erschließt sich den Besuchern auch im Winter.“ Derzeit gebe es Überlegungen, wie im Winter mehr Gäste in die Gärten gelockt werden sollen, berichtete sie.

Sommer 2016 soll das Gartentheater wieder bespielt werden

Zwar wird es dieses Jahr keinen „Sommernachtstraum“ im Gartentheater geben, doch mit einem Besuchereinbruch sei nach dem Rekord des vergangenen Jahres mit 610.000 Besuchern in Herrenhausen nicht zu rechnen, meinte Drevermann. Im August sollen die Gärten häufig illuminiert werden, um Besucher zu locken. Im Sommer 2016 soll das Gartentheater dann wieder bespielt werden, versprach sie. Derzeit liefen dafür die Verhandlungen.

Mit der Präsentation der Broschüre haben die Beteiligten möglicherweise versucht, einer für kommenden Freitag geplanten Anhörung im Wirtschaftsausschuss die Brisanz zu nehmen. Auf Initiative der CDU geht es dann um den „Masterplan Herrenhausen“.

Bilanz wurde auch beim Schloss Herrenhausen gezogen: Der Geschäftsführer des Anwesens, Bernd Jäger, hat gestern einen positiven Jahresrückblick vorgestellt. Insgesamt seien an 200 Veranstaltungstagen mehr als 30.000 Gäste ins Schloss gekommen. Davon habe an 100 Tagen der Hausherr, die Volkswagenstiftung, das Schloss für eigene Veranstaltungen genutzt.

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