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Aus der Stadt Hier schaut Hannover das Champions-League-Finale
Hannover Aus der Stadt Hier schaut Hannover das Champions-League-Finale
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08:32 26.05.2013
Wer in Wembley nicht dabei sein kann, für den stehen Hannovers Kneipen offen. Nur frühzeitig sollte man kommen.
Wer in Wembley nicht dabei sein kann, für den stehen Hannovers Kneipen offen. Nur frühzeitig sollte man kommen. Quelle: dpa
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Hannover

Wenn am Sonnabend das Champions-League-Finale angepfiffen wird, richten sich 90.000 Blicke im Londoner Wembley-Stadion auf das Spielgeschehen. Es ist das Spiel des Jahres. Auch in Hannover werden Tausende Zuschauer vor den Fernsehgeräten sitzen, wenn es heißt: deutsch-deutsches Endspiel, Vizemeister gegen Meister, Borussia Dortmund gegen Bayern München. Viele Kneipen sind schon seit Wochen restlos ausgebucht. Doch auch Kurzentschlossene finden an verschiedenen Orten der Stadt noch einen Platz.

  • Im Kinosaal 8 des Cinemaxx am Raschplatz sind auf der Leinwand am Abend keine Hollywood-Blockbuster zu sehen. Stattdessen bietet dort das Endspiel der Königsklasse möglicherweise Stoff für einen hochspannenden Krimi. 310 Besucher können die Partie in Großformat und Kinoatmosphäre genießen. Der Eintritt ist kostenlos, Karten gibt es am heutigen Sonnabend an der Kasse – begrenzt auf maximal fünf Stück pro Person. Der Einlass ist um 20 Uhr, mit dem Anpfiff startet um 20.45 Uhr die Übertragung.
  • Auf dem „Nordstädter Markt“ beginnt das Fußballfest bereits um 19.30 Uhr. In der Kopernikusstraße 5 nahe der Kreuzung zum Engelbosteler Damm läuft das Spiel unter freiem Himmel. Es gibt Gegrilltes und gezapfte Getränke. „Eigentlich ist die Veranstaltung für den Stadtteil und Nordstadtfreunde geplant, es gibt aber keine Ausschlusskriterien“, sagt Initiator Karsten Bader. Bei Regen stehen für 2000 Gäste überdachte Räumlichkeiten zur Verfügung. Im Anschluss legt ab 22.30 Uhr der hannoversche DJ Jay Are Musik auf. Eine Anmeldung ist bis kurz vor der Veranstaltung unter den Telefonnummern (05 11) 1 77 55 und (01 72) 5 14 12 60 möglich.    
In der Saison 1992/93 wurde erstmals der Champions-League-Titel ausgespielt. Vorher firmierte der Wettbewerb unter Europapokal der Landesmeister. Der Pokal war der selbe.
  • Die Gefahr, dass Regen und Kälte das Fußballfest trüben, wollen die Betreiber des Kulturzentrums Faust von vornherein ausschließen: Das Spiel wird nicht wie geplant im Gretchen-Biergarten übertragen. Stattdessen öffnet ab etwa 19.30 Uhr das Mephisto seine Pforten, Platz ist für rund 300 Gäste. Eine Reservierung ist nicht möglich. „Das Interesse ist groß, es wird voll. Ich rate, frühzeitig zu erscheinen“, sagt Gastronomiechef Matthias Molnar. Im Falle eines Torerfolgs der Mannschaften hat er sich etwas Besonderes ausgedacht: „Trifft der FC Bayern, gibt es einen weiß-roten Schnaps. Trifft Dortmund, einen schwarz-gelben.“
  • In der „Nordkurve“ gegenüber der AWD-Arena werden ausnahmsweise andere Vereinsfarben als das Rot von Hannover 96 vorherrschen. Ab 19 Uhr stehen die Türen offen. Tischreservierungen sind nicht möglich, insgesamt finden hier mehr als 1000 Leute Platz – auch der Biergarten mit Großbildleinwand hat geöffnet. Wie bei den anderen Veranstaltungen gilt: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst.
  • Der HSC Hannover überträgt den Höhepunkt der europäischen Fußballsaison in seiner Vereinsgaststätte in der Constantinstraße 86 (List) auf zwei Großbildleinwänden. Für das übliche Publikum ist bereits ab 10 Uhr geöffnet, Fußballfans kommen „am besten ab 19 Uhr“, sagt Betreiber Björn Günther. 160 Plätze stehen zur Verfügung, Freitagnachmittag waren davon bereits knapp 120 reserviert. „Ein paar freie Plätze gibt es aber immer“, so Günther.
  • Beim OSV Hannover steht ebenfalls  alles im Zeichen des Champions-League-Finals. In der Lounge des Oststadtstadions  (Carl-Loges-Straße 12 in Bothfeld) finden ab 18 Uhr bei freiem Eintritt rund 100 Personen Platz. Dort wird ein Tippspiel veranstaltet, der Einsatz liegt bei 3 Euro. Wer echten Fußballsachverstand beweist oder einfach glücklich rät und gewinnt, bekommt die Hälfte des Gesamteinsatzes.
  • Wem Regenwetter und niedrige Temperaturen nichts ausmachen, der kann das Spiel auch im Waterloo-Biergarten anschauen. Das Finale wird hier auf großer LED-Leinwand übertragen.
  • Ansonsten läuft das Spiel mit großer Wahrscheinlichkeit in der Kneipe um die Ecke. An einigen Orten wird das Fußballgeschehen aber ausgeblendet: Beim Feuerwerkswettbewerb in Herrenhausen werden zum Beispiel keine Fernseher aufgestellt. Bereits gekaufte Tickets werden nicht zurückgenommen. Eine schöne Alternative zum Fußballrummel ist die Pyroshow allemal.

Thomas Rocho

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