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Aus der Stadt Starke Polizeipräsenz am Vatertag in Hannover
Hannover Aus der Stadt Starke Polizeipräsenz am Vatertag in Hannover
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17:09 08.05.2018
Die Polizei will auch beim diesjährigen Vatertag frühzeitig und konsequent einschreiten, um für Sicherheit zu sorgen. Quelle: Christian Elsner (Archiv)
Hannover

 Die Polizeidirektion Hannover bereitet sich auf ihren Vatertagseinsatz an Christi Himmelfahrt vor. „Durch frühzeitiges und konsequentes Einschreiten soll für Sicherheit rund um die beliebten Ausflugsziele gesorgt werden“, sagt Behördensprecherin Kathrin Pfeiffer. Die Beamten wollen in Hannovers City, Langenhagen, Neustadt und Wunstorf verstärkt Präsenz zeigen. Grund für den Einsatz: Neben den vielen friedlich Feiernden verzeichnete die Polizei in den vergangenen Jahren „eine nicht unerhebliche Anzahl von Straftaten sowie eine zunehmend aggressive Stimmung“, sagt Pfeiffer, „nicht zuletzt begründet im exzessiven Alkoholkonsum.“

Hauptaugenmerk in Hannover richtet sich auf den Maschsee und Maschteich. Allein dort registrierten die Ermittler im vergangenen Jahr 46 Straftaten und Ordnungswidrigkeiten, 2016 waren es 54 Delikte. Damals wurden die Einsatzkräfte in den Abendstunden unter anderem mit Flaschen beworfen. „Die Beamten werden weiterhin gezielt Kontakt zu Jugendlichen suchen und diese auf Gefahren sowie Folgen des Alkoholmissbrauchs hinweisen“, sagt Pfeiffer. Begleiten werden die Ermittler dabei auch von Mitarbeitern der Stadt.

Darüber hinaus hat die Verwaltung hat erstmals eine sogenannte Allgemeinverfügung für Christi Himmelfahrt erlassen. Am Feiertag ist es im gesamten Maschpark verboten, Glasflaschen oder andere Behälter aus Glas bei sich zu tragen. Das Verbot gilt von 10 bis 24 Uhr, Kontrolleure der Stadt sollen für die Einhaltung sorgen. Die Verwaltung will so eine erneute, massive Verschmutzung der Grünanlage wie im vergangenen Jahr verhindern. Darüber hinaus ist es ganzjährig verboten, im Maschpark zu grillen.

Langenhagen, Wunstorf, Neustadt sowie Isernhagen haben gemeinsam mit der Polizei ähnliche Konzepte erarbeitet und erneut Allgemeinverfügungen erlassen. So ist es an Himmelfahrt beispielsweise an einigen Orten untersagt, Alkohol zu trinken und laute Musik abzuspielen. Betroffen sind der Silbersee und Waldsee Krähenwinkel in Langenhagen, der Wietzepark (Langenhagen und Isernhagen), die Strandterrassen am Steinhuder Meer sowie die Strände „Weiße Düne“ und „Weißer Berg“ in Neustadt. „Diese Konzepte haben sich bereits insofern bewährt, dass hierdurch einer speziell in den Nachmittags- und Abendstunden aufkommenden aggressiven Stimmung entgegengewirkt werden konnte“, sagt Pfeiffer.

Von Peer Hellerling

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