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Aus der Stadt Hochwasser in der Region Hannover zieht sich wieder zurück
Hannover Aus der Stadt Hochwasser in der Region Hannover zieht sich wieder zurück
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11:19 11.01.2011
Ab durch die Fluten: Ein Radfahrer passiert die gesperrte Brückstraße bei Döhren.
Ab durch die Fluten: Ein Radfahrer passiert die gesperrte Brückstraße bei Döhren. Quelle: Michael Thomas
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Südlich von Hannover sinken seit Montag die Flusspegel – Fachleute rechnen damit, dass sich die Hochwassersituation am Dienstag allmählich entspannt. Wann allerdings die Döhrener Brückstraße, die Wilkenburger Straße, die Stöckener Straße und weitere Strecken bei Harkenbleck, Neustadt und Schloß Ricklingen wieder für den Verkehr geöffnet werden, konnte Montag noch niemand vorhersagen.

Vor allem wegen der Schneeschmelze im Harzvorland und den zwischenzeitlichen Regenfällen waren die Flüsse stark angeschwollen. Als träge Fluten suchten sich die Wassermassen ihren Weg und überschwemmten Keller und Straßen. Bei Hannovers Feuerwehr spricht man allerdings von einem „gemäßigten Hochwasser“. Mit Pegelständen von rund 5,40 Metern in der Spitze war zwar die höchste Meldestufe ausgelöst worden, trotzdem hielten sich die Schäden in Grenzen.

Wall an der Glocksee hält: Ein besonderes Augenmerk der Feuerwehr lag im Bereich der Grabungen am Ihme-Ufer der Glocksee. Dort werden in sieben Meter Tiefe hochgiftige Altlasten eines Gaswerks saniert, später soll ein Überschwemmungsgebiet ausgegraben werden. Tag und Nacht hatten Feuerwehrbeamte in den vergangenen Tagen kontrolliert, ob Hochwasser von der Ihme in die Baugruben eindringt. Am Montag gab Sprecher Alfred Falkenberg Entwarnung: „Vorbildlich gesichert“ sei die Baustelle, der Wall habe gehalten.

med