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Aus der Stadt Hochwasser ist auf dem Rückmarsch
Hannover Aus der Stadt Hochwasser ist auf dem Rückmarsch
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07:59 25.01.2012
Die Ihme trat über die Ufer. Quelle: Martin Steiner
Hannover

Dieser lag in den frühen Abendstunden des Dienstags bei 4,72 Meter, in der Nacht zuvor waren es noch 4,86 Meter gewesen. „Die Meldestufe 3 war kurzfristig erreicht. Nun hat der Hochwasserdienst vermeldet, dass die Spitze überschritten ist“, sagte Feuerwehrsprecher Michael Hintz.

Dennoch ist es im Stadtgebiet bereits zu ersten Überschwemmungen gekommen. Das Ihmeufer in der Calenberger Neustadt hat sich nach starken Regenfällen in eine Landschaft aus Wasser und Matsch verwandelt. So gesehen läuft damit alles nach Plan: Die Stadt hat den Bereich an der Glocksee ausbaggern lassen, damit der Fluss kontrolliert über die Ufer treten kann. Doch nun strapaziert die Natur die neuen Hochwasserschutzmaßnahmen frühzeitiger, als es der Stadt eigentlich lieb ist. Noch sind die Bauarbeiten gar nicht abgeschlossen. „Die Grasnarbe konnte noch nicht anwachsen“, sagte Fachbereichsleiterin Karin van Schwartzenberg kürzlich im Umweltausschuss. Eine Anwohnerin hatte beklagt, dass das Wasser nicht im Boden versickere, vermutlich weil die Bagger bei ihren Fahrten das Erdreich verdichtet haben. Auch stünden die frisch gepflanzten Bäume knietief im Wasser. Karin van Schwartzenberg räumte ein, dass die Fluten dem Baustellengebiet arg zugesetzt haben. Jetzt müsse man bis zum Frühjahr warten und „möglicherweise nacharbeiten“.

Die Pegelstände der Leine sind im Lauf des Dienstags leicht gesunken. Einige Wege und Flächen, unter anderem in Herrenhausen, Linden und rund um die Stadionbrücke blieben überflutet.

Auch im Bereich der Stadionbrücke trat die Ihme über die Ufer, Abschnitte des Fußweges wurden gesperrt. In Herrenhausen standen Teile der Leinemasch unter Wasser. Meteorologen rechnen für die kommenden Tage nicht mit Regen. Die Pegelstände dürften also weiter sinken.

Vivien-Marie Drews, Andreas Schinkel

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