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Aus der Stadt Auf dem „Ja-Markt“ ist nichts unmöglich
Hannover Aus der Stadt Auf dem „Ja-Markt“ ist nichts unmöglich
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00:15 28.10.2015
Auߟergewöhnliches Tortendesign von Anna Buchholz. Quelle: Tim Schaarschmidt
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Hannover

Zwischen Brautmodenschauen und Livemusik schlenderten die rund eintausend Besucher zwischen den Ständen umher, auf der Suche nach Inspiration für ihren „schönsten Tag“. In der historischen Kulisse unweit des Standesamtes ergänzten Fotografen, Eventagenturen und Reiseveranstalter das Angebot von Brautmodeläden, Goldschmieden und Konditoreien.
Einen Trend könne er bei Hochzeitskleidern nicht ausmachen, sagt Axel Wage, der mit seinem perlenbesetzten Hochzeitskleidern aus Neustadt angereist ist. „Spitze wird nach wie vor immer gerne gekauft.“

Es geht um Perfektion bei der Planung dieses einen Tages, der zum schönsten im Leben werden soll. Beim Rundgang über den „Ja-Markt“ wird deutlich: Sahnetorte und schnöde Goldringe haben ausgedient.

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Hochzeitsmessen kann man nie genug haben. Gerade gab es eine auf dem Messegelände, jetzt stand im Alten Rathaus die nächste an: Und was die hemmungslose Namenskalauerei angeht, stehen Hochzeitsmessen Friseurbetrieben nicht nach. Und so folgte auf die „TrauDich“ nun also der „Ja-Markt“. 

Dafür krönen Orchideen aus Zucker oder Quietscheenten aus Marzipan die mehrstöckigen Wunderwerke, die Konditorin Anna Buchholz den heiratswilligen Kunden individuell anfertigt.
Am Stand nebenan steckte Goldschmied Peter Thomas einem Paar seine Erfindung an den Ringfinger: einen ergonomischen Ehering, der sich an die Form des Fingers anpasst. „Das allein ist schon ausgefallen“, erklärt der Goldschmied. Viele Paar hätten trotzdem Extrawünsche: „Ich habe auch schon GPS-Daten in den Ring eingraviert.“

Wann sich Marco Lüke (28) und seine Verlobte Antje Wick (26) genau das Ja-Wort geben werden, steht noch nicht fest. „Wir heiraten erst in zwei Jahren“, so Lüke. Trotzdem lassen sich die beiden Hamburger schon jetzt von den vielfältigen Angeboten auf der Messe inspirieren. Man könne nicht früh genug anfangen.

„Manche Besucher bringen ihre ganze Verwandschaft mit“, sagt Veranstalterin Christine Schaffrath. Alle hätten aber unmittelbar mit dem Thema zu tun – als angehendes Brautpaar oder Unterstützung. „Wer nicht heiratet, kommt auch nicht zur Messe.“ 

Von Linda Tonn

Volker Wiedersheim 28.10.2015
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