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Aus der Stadt „Abfackeln ist doch auch keine Lösung“
Hannover Aus der Stadt „Abfackeln ist doch auch keine Lösung“
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00:20 18.06.2014
Von Conrad von Meding
80 Feuerwehrleute waren bis in die Nacht hinein am Expo-Gelände im Einsatz. Quelle: Dillenberg
Hannover

Bei den Anliegern hat die Nachricht vom Feuer auf dem heimlichen Expo-Wahrzeichen kaum Erstaunen ausgelöst. „Es war zu erwarten, dass irgendwann etwas passiert – der Bauzaun ist löchrig und bietet keinen Schutz vor Leuten, die etwas anstellen wollen“, sagt Thomas Heitmann, Vorsitzender des Vereins Expo-Park, dem rund 30 auf dem Gelände ansässige Unternehmen angehören.

Der Verein befürwortet eine Wiederbelebung des weithin sichtbaren holländischen Pavillons. „Es ist ein nachhaltiges Stück Expo-Kultur“, sagt Heitmann: „Auch wenn es derzeit eher zum Schandfleck verkommt – Abfackeln ist doch auch keine Lösung.“

Im ehemaligen Holländischen Pavillon ist am Sonnabend offenbar ein Feuer ausgebrochen. Vom obersten Stockwerk des leerstehenden Gebäudes stieg am Abend Rauch auf.

Das architektonisch eindrucksvolle Gebäude, das auf mehreren Etagen die „gestapelten“ holländischen Landschaften zeigt, gehört einem Privatmann. Der Münchener Unternehmer Olaf Körper hat es von seinem Vater, Heinrich Körper, übernommen, der sich jahrelang mit vielen kreativen Ansätzen für neue Nutzungen der Großimmobilie starkmachte, aber letztlich mit allen Projekten scheiterte.

Zu den Ideen, für die es teilweise schon Businesspläne und Investoren gab, zählten etwa eine Schrimpsfarm und ein Pellet-Zentrum. Sohn Olaf Körper ist hingegen schwer zu erreichen, seit Monaten wissen weder Stadt noch Anlieger, ob es aktuelle Planungen für die Immobilie gibt.

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