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Aus der Stadt Hunderte Kinder wollen Bibi sehen
Hannover Aus der Stadt Hunderte Kinder wollen Bibi sehen
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21:58 04.01.2015
Von Rüdiger Meise
Lina Larissa Strahl schreibt ein Autogramm für Meryem. Quelle: Frank Wilde
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Hannover

Wenn Lina Larissa Strahl hexen könnte, hätte die Autogrammstunde nicht so lange gedauert. Aber weil die 17-Jährige keine echte Hexe ist, sondern Bibi Blocksberg im neuen Kinofilm von Detlev Buck nur spielt, mussten Hunderte Kinder und ihre Eltern stundenlang anstehen, um eine Unterschrift der Seelzerin zu ergattern.

Das Cinemaxx-Kino am Raschplatz hatte gestern zum Termin mit dem Kinderstar geladen. Vor der Aufführung des Films „Bibi und Tina - voll verhext“ beantwortete die Hauptdarstellerin Fragen ihres jungen Kinopublikums. Ja, sie reitet nicht nur im Film gern, sondern auch privat. Ja, Bibi und Tina sind nicht nur im Film Freundinnen, mit Tina-Darstellerin Lisa-Maria Koroll versteht sie sich auch privat super. Und wie oft durfte sie den Tarik-Darsteller bei den Dreharbeiten ohrfeigen? „15-mal. Hat total Spaß gemacht“, sagt Lina lachend.

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Für die Rolle der Bibi wurden ihre Haare heller gefärbt

Für die Rolle der Bibi wurden ihre Haare heller gefärbt und verlängert, erzählt die 17-Jährige noch. Nur auf die Frage der neunjährigen Marlou aus Hannover antwortet der Kinderstar ausweichend: Bei welchem Verein in der Region sie Fußball spielt, will Lina dann doch nicht verraten.

Der aktuelle Film ist ihr zweiter, und ein dritter Bibi-Film ist bereits in Arbeit. Bislang lassen sich Schauspielerei und Schule gut vereinbaren, denn das Gros der Dreharbeiten findet in den Sommerferien statt, sagt sie am Rande der Veranstaltung. Im Alltag komme sie mit ihrer Rolle als Kinderstar gut zurecht. „Ich muss aber aufpassen, nicht für arrogant gehalten zu werden, wenn ich mal einen schlechten Tag habe“, sagt sie. Schlechte Laune dürfe sie sich nur vor ihren engsten Freunden erlauben.

Die Cinemaxx-Mitarbeiter haben alle Mühe, die endlose Schlange Mädchen vor dem Autogrammtisch zu kanalisieren. „Wir können keine Absperrungen aufstellen, weil das Foyer als Fluchtweg frei bleiben muss“, sagt ein Angestellter. Die zehnjährige Lina Lohpmann und ihre achtjährige Schwester Hanna waren mit ihrer Mutter extra aus Wunstorf angereist, um ein Autogramm zu bekommen. Am Ende gehen sie leer aus, weil sie einer Ankündigung des Kinos Glauben schenkten, die Autogrammstunde würde abgebrochen. Doch als Familie Lohpmann längst wieder auf dem Heimweg nach Wunstorf ist, schreibt Lina Larissa Strahl auch noch der letzten Nachzüglerin ein Signet.

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