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Aus der Stadt Hunderte Lehrer und Pädagogen im Ausstand
Hannover Aus der Stadt Hunderte Lehrer und Pädagogen im Ausstand
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21:31 19.02.2013
Von Juliane Kaune
Foto: Die Beschäftigten fordern eine Gehaltserhöhung um 6,5 Prozent und eine gesonderte Eingruppierung für angestellte Lehrer in den Tarifvertrag.
Die Beschäftigten fordern eine Gehaltserhöhung um 6,5 Prozent und eine gesonderte Eingruppierung für angestellte Lehrer in den Tarifvertrag. Quelle: dpa
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Hannover

Der Großteil der Protestierenden waren pädagogische Mitarbeiter an Förderschulen, die die Lehrkräfte im Unterricht unterstützen. Aber auch angestellte Lehrerinnen und Lehrer waren auf die Straße gegangen, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Verbeamtete Lehrer, die den Großteil der Pädagogen an den niedersächsischen Schulen stellen, haben kein Streikrecht. Nach Gewerkschaftsangaben konnte wegen des Warnstreiks an zehn Förderschulen in der Stadt Hannover und dem Umland kein regulärer Unterricht stattfinden.

Auch Kollegen von neun Integrierten und Kooperativen Gesamtschulen aus der Region Hannover unterstützten den eintägigen Streik. Die GEW fordert für alle Beschäftigten eine Gehaltserhöhung um 6,5 Prozent und eine gesonderte Eingruppierung für angestellte Lehrer in den Tarifvertrag. Auch eine Eindämmung befristeter Arbeitsverhältnisse insbesondere bei den pädagogischen Mitarbeitern steht im Forderungskatalog, beim Urlaubgeld soll es keine Kürzungen geben.

Die bundesweiten Warnstreiks im öffentlichen Dienst haben am Dienstag die Region Hannover erreicht. Betroffen sind vor allem Förderschulen.

Der GEW-Warnstreik war der Auftakt für weitere Aktionen. Im Zuge der Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst hat die Gewerkschaft ver.di für Donnertag weitere Warnstreiks in der Region angekündigt. Betroffen ist dann unter anderem die Medizinische Hochschule Hannover: An diesem Tag werden dort nur Notfälle behandelt. Auch die Tierärztliche Hochschule, die Leibniz Universität und die Hochschule Hannover stehen auf der Streikliste von ver.di. Mitarbeiter von Landesbehörden sowie die Straßenbauverwaltungen sind ebenfalls zu Warnstreiks aufgerufen. Am Donnerstag ist erneut eine Demonstration in Hannovers Innenstadt geplant.

Dieser Artikel wurde aktualisiert.

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