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Aus der Stadt Hundeverbot für Rockerchef Hanebuth?
Hannover Aus der Stadt Hundeverbot für Rockerchef Hanebuth?
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07:58 16.09.2011
Von Vivien-Marie Drews
Der Bürgermeister der Gemeinde Wedemark will ein Hundehaltungsverbot für Rockerchef Frank Hanebuth. Quelle: dpa (Symbolfoto)
Wedemark

Eine 44-jährige Frau kam mit schwersten Bisswunden in die Medizinische Hochschule Hannover und musste sich in den vergangenen Tagen mehreren Operationen unterziehen. „Es liegt ausgesprochen nahe, dass die Hunde von Herrn Hanebuth auf eine Art und Weise abgerichtet worden sind, die nicht üblich ist“, sagte Bartels. Er habe in den vergangenen Tagen bereits intensive Gespräche mit der Region Hannover geführt, um zu klären, wie ein entsprechendes Verbot erwirkt werden kann. „Es ist eine Zuständigkeitsfrage. Die Gemeinde Wedemark ist Ordnungsbehörde, die Region Hannover die zuständige Veterinärbehörde“, sagte Bartels. Er sei entschlossen, eine Lösung zu finden. „Das wird aber noch Zeit in Anspruch nehmen.“

Bartels betonte, dass er keinesfalls ausschließlich ein Verbot erwirken wolle, weil die Hunde Rockerchef Frank Hanebuth gehören. „Für mich hat das mit der Person nichts zu tun, ich würde in jedem anderen ähnlichen Fall genauso handeln“, sagte Bartels. Als Bürgermeister sei es seine Pflicht, dafür zu sorgen, dass sich ein solcher Vorfall nicht wiederholt. „Hätten die Hunde ein Kind angegriffen, wäre es jetzt wahrscheinlich tot“, sagte Bartels. Der Vorfall ereignete sich am vergangenen Donnerstag in Bissendorf-Wietze. Dort griffen die beiden Schäferhunde am frühen Abend plötzlich einen Fußgänger an, Minuten später gingen sie auf die 44-jährige Mutter zweier Kinder los. Mehrere Personen, die zu Hilfe eilten, wurden verletzt. Zwei Polizisten erschossen die Hunde schließlich. Noch immer ist unklar, wie die Tiere überhaupt von dem gut gesicherten Grundstück entkommen konnten.

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