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Aus der Stadt „Ihme-Zentrum muss Sanierungsgebiet werden“
Hannover Aus der Stadt „Ihme-Zentrum muss Sanierungsgebiet werden“
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00:15 04.11.2015
Von Conrad von Meding
Zu groß? Das Ihme-Zentrum. Quelle: Frank Wilde
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Hannover

Das fordern in einem gemeinsamen Plädoyer zwei berufsständische Einrichtungen: der Bund Deutscher Architekten Hannover (BDA) und die Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung (SRL) Hannover.

Die Einstufung als Sanierungsgebiet würde es der Stadt erlauben, alle Planungsschritte des Investors zu begleiten und bei Immobilienverkäufen Spekulation vorzubeugen. Zudem könnten die Hunderte von Wohnungseigentümern über eine Sanierungskommission an den Planungen beteiligt werden. Möglicherweise könnten auch öffentliche Förderungen besser beantragt werden. Sanierungsgebiete gibt es etwa in Hainholz, Stöcken oder am Sahlkamp, sie gelten als gutes Mittel zum Beheben stadtplanerischer Fehler der Vergangenheit.

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Solche Fehler sehen BDA und SRL beim Ihme-Zentrum als gegeben an. Das Ihme-Zentrum sei „maßstabssprengend“ für einen Gründerzeitstadtteil wie Linden, die öffentlichen, privaten und gemeinschaftlichen Flächen müssten neu geordnetet werden, um die Barrierewirkung abzubauen, müssten auch Einschnitte ins Gebäude möglich sein. Die Organisationen geben zudem ihrer Skepsis Ausdruck, dass mit dem neuen Investor alles besser wird im Ihme-Zentrum, wie die Stadt derzeit hofft. Wichtig sei tatsächlich, einen Runden Tisch einzurichten, wie es einige Bewohner vorhaben. Zudem müssten „die politisch Verantwortlichen in Hannover ihre Verantwortung für das Quartier anders wahrnehmen als bisher“.

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