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Aus der Stadt So schaut Hannover die Hochzeit von Harry und Meghan
Hannover Aus der Stadt So schaut Hannover die Hochzeit von Harry und Meghan
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14:11 19.05.2018
Butler Mortimer, Kammerzofe Rose und Heinrich Prinz von Hannover sehen sich im GOP die Hochzeit von Harry und Meghan an. Quelle: Christian Behrens
Hannover

Für Petra Hentschel ist es keine Frage, dass sie in elegantem Kostüm mit Hut ins GOP gekommen ist, um die Hochzeit von Prinz Harry und Meghan zu verfolgen. „Der Anlass gebührt es, sich gut anziehen, ich gehe doch nicht zum Rockkonzert.“ Zusammen mit ihrer Freundin Sabine Wiebe aus Sehnde wartet sie gespannt aufs royale Hochzeitspaar. Auch andere Adelshochzeiten haben sie schon gesehen. Harry sei der letzte königliche Junggeselle, der in Europa noch verheiratet werden könnte.

Eine Adelshochzeit verdient gebührende Kleidung. Im GOP war keiner schlecht angezogen.

Helga Behne aus Dedensen, auch mit elegantem schwarzen Hut, berichtet, dass sie schon 1965 die Queen beim Deutschlandbesuch erlebt hätte. „Und letztes Jahr haben wir Ernst-August verheiratet“, sagt sie und zwinkert ihrer Freundin Sigrid Borges zu. Die findet, dass royale Hochzeiten etwas Romantisches haben, „etwas, was wir in Deutschland gerne hätten“. Earl Grey-Tee, Scones und Sandwiches, alles ist very british im GOP. Und als Prinz Harry erstmals auf der Fernsehleinwand erscheint, winken viele Zuschauer mit ihren England-Fähnchen. Dieter Stark aus Celle, mit weißer Nelke im Knopfloch, hat seine Frau überzeugt, zum Royal Viewing nach Hannover zu fahren. „Ich mag die Zeremonie, das ist so schön feierlich.“ Bei Ekkehard Prohaska war Ehefrau Gaby Sumpf die treibende Kraft. Überhaupt sind die Frauen deutlich in der Überzahl im Publikum. Sie sind mit Müttern, Töchtern, Oma und Freundinnen gekommen, sind gespannt auf „Kleid der Braut und Kuss“.

Darleen (24) aus Holzminden trägt ein langes, edles Blumenkleid findet „die Briten Kult“, „in Deutschland sei es leider nicht so schick.“ Gut eine Stunde hat Sarah heute Morgen im Bad zum Stylen gebraucht, die Haare sind elegant gelockt. Harry und Meghan passen zusammen, meinen die Freundinnen. Johanna (8) interessiert sich nur für die Braut. „Ich möchte auch mal Prinzessin werden“, sagt die Drittklässlerin. Zu Fasching war sie schon „Dornröschen“, „Belle“ und „Cinderella“, nächstes Jahr soll es „Arielle“ werden. Weil es in Deutschland vermutlich nicht genügend Prinzen gebe, will sie irgendwann nach England ziehen.

Monarchieanhänger ist Peter Bothe nicht, für Deutschland wünscht er sich lieber weiter eine Demokratie und keine Adligen, für die die Steuerzahlen aufkommen müssten. Aber die Hochzeit zwischen Harry und Meghan habe schon etwas Märchenhaftes. England ohne Monarchie sei kaum vorstellbar, meint Jürgen Lange. Viele Touristen kämen schließlich nach London, um die Wachablösung vor dem Buckingham Palace zu sehen.

„Ich hätte nie gedacht, dass es hier so voll wird“, sagt Prinz Heinrich von Hannover. Eigentlich sei diese englische Hochzeit doch eher eine Nebensache. Mit dieser Meinung dürfte er im GOP zur

Quelle: kutter_k

Minderheit gehören.

Von Saskia Döhner

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