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Aus der Stadt Arbeiten zur D-Linie haben begonnen
Hannover Aus der Stadt Arbeiten zur D-Linie haben begonnen
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20:38 05.08.2013
Von Conrad von Meding
In der Kurt-Schumacher-Strasse werden in den nächsten Tagen Sondierungsarbeiten auf den Gehwegen durchgeführt. Quelle: Insa Cathérine Hagemann
Hannover

Die Regionstochter infra, zuständig für Gleisbau und Stationen, hat am Montag die Probebohrungen in der Kurt-Schumacher-Straße sowie zwischen Ernst-August-Galerie und Busbahnhof gestartet. Es geht darum, vor dem für 2014 geplanten Baustart der neuen, oberirdischen Straßenbahntrasse der Linien 10 und 17 die exakte Lage von Rohren und Leitungen im Untergrund zu sondieren.

„Da ist ordentlich was drin im Boden", sagt infra-Mitarbeiterin Wiebke Schepelmann. Gas, Wasser, Strom, Fernwärme, Ab- und Regenwasser, aber auch Signalleitungen von Ampelanlagen und etwa Telefondrähte liegen im Boden. Die Stadt pflegt sogenannte Leitungspläne - doch oft sind sie nicht ganz so genau. Wo später Gleise liegen, sollen sich aber keine Rohre im Boden befinden, damit im Schadensfall schnell aufgegraben werden kann.

In Hannover haben am Sonnabend zahlreiche Menschen gegen die Entscheidung zur D-Linie protestiert.

Insgesamt werden 23 Stellen auf Gehwegen in der Innenstadt aufgegraben. Die Arbeiten führt die Baufirma TranstecBau im Auftrag der infra durch. Die Arbeiten werden auf den Gehwegen der Kurt-Schuhmacher-Straße und Lister Meile vorgenommen, dort auf dem Stück zwischen Ernst-August-Platz und Hamburger Allee. Die infra veranschlagt die Dauer auf etwa drei Wochen.

Die Anlieger sind über die Maßnahmen und damit verbundene Einschränkungen bereits informiert worden. Die TranstecBau hat ein Bürgertelefon unter der Nummer (0511) 3995-1245 geschaltet. Dort geht meist Wiebke Schepelmann ans Telefon - und ruft sogar zurück, wenn man sie nicht erreicht hat.

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