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Aus der Stadt Ingress lockt 3000 Spieler nach Hannover
Hannover Aus der Stadt Ingress lockt 3000 Spieler nach Hannover
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17:30 29.03.2015
Rund 3000 Teilnehmer nehmen an dem Spiel in Hannover teil.
Rund 3000 Teilnehmer nehmen an dem Spiel in Hannover teil. Quelle: Insa Cathérine Hagemann
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Hannover

Sie tragen blaue Perücken, grüne Schals – und sie haben permanent die Finger am Handy, während sie in Gruppen durch die Stadt ziehen: Rund 3000 Teilnehmer des Spiels Ingress sind derzeit in Hannover unterwegs. Aus halb Europa sind sie an diesem Sonnabend hierher gekommen, auch Teilnehmer aus Australien und Brasilien sind dabei. Die Blauen und die Grünen machen die ganze Stadt zum Spielfeld: „Es kommt darauf an, möglichst viele Portale zu erobern“, sagt Stefan Magierski, der zur grünen Mannschaft gehört.

Ingress ist ein GPS-gestützes Onlinespiel der Google-Tochter Niantic. In diesem Spiel besteht eine Stadt aus zahlreichen Portalen – besondere Plätze, die es einzunehmen und zu verteidigen gilt. Denn auch  gegnerische Team hat denselben Auftrag. Der Clou des Spiels liegt darin, dass Portale nur dann mithilfe des Smartphones bedient werden können, wenn der Spieler direkt davor steht. Der Spieler muss also raus ins Freie.

Knapp 3000 Nutzer des Onliner Spiels Ingress sind aus ganz Deutschland und zahlreichen europäischen Städten nach Hannover gereist, um hier ihre virtuelle Schlacht um verborgene Portale auszutragen. 

Auf ihren Smartphones haben die Spieler virtuelle Schutzschilde und Feuerwaffen, die zum Einsatz kommen: Die Teilnehmer des Spiels, das sowohl in der realen als auch in der virtuellen Welt spielt, bekämpfen sich dort.

„Ich finde es toll, dass man durch das Spiel eine Stadt sehr gut kennenlernt", sagt Julia Schmidt. Sie ist seit knapp einem Jahr dabei und spielt fast täglich, meist auf dem Weg zur Arbeit. Auch Felix Oehlschläger gehört zu ihrem Team aus München und Ingolstadt, das gerade ein Portal an der Marktkirche ins Visier genommen hat. Er spielt Ingress seit fast zwei Jahren. "Es macht einfach Spaß und man ist viel unterwegs. "

Von Simon Benne und Isabel Christian

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