Menü
Hannoversche Allgemeine | Ihre Zeitung aus Hannover
Anmelden
Aus der Stadt Intendant sucht Konzertsaal für Kunstfestspiele
Hannover Aus der Stadt Intendant sucht Konzertsaal für Kunstfestspiele
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:15 03.03.2015
Von Andreas Schinkel
Intendant Ingo Metzmacher bereitet die Kunstfestspiele für das kommende Jahr vor. Quelle: dpa
Anzeige
Hannover

Der Saal soll sich möglichst in Herrenhausen befinden, um die Anbindung an die Gärten zu wahren. Metzmacher hat kürzlich erste Ideen für die Kunstfestspiele im kommenden Jahr einem Kreis von Kulturpolitikern vorgestellt. „Herr Metzmacher versteht es zu begeistern“, heißt es aus der Runde.

Dirigent Metzmacher ist Nachfolger der derzeitigen Intendantin Elisabeth Schweeger. Sie hat den Kunstfestspielen internationale Ausstrahlungskraft verliehen, war aber in Hannover umstritten. Bei Ratspolitikern stieß sie zum Teil auf Ablehnung, selbst in den Reihen der SPD. Auch die Besucherzahlen blieben hinter den Erwartungen der Kommunalpolitiker zurück. Als sich Schweeger mit der Stadt einvernehmlich auf ein Ende ihrer Intendanz einigte, wünschte man sich im Rat einen Neustart der Kunstfestspiele.

In diesem Jahr steht das Festival noch in der Verantwortung Schweegers, Metzmacher bereitet die Kunstfestspiele für das kommende Jahr vor. Er habe sich bereits mit Chorleitern in Hannover getroffen und den Kuppelsaal im Hannover Congress Centrum (HCC) in Augenschein genommen, heißt es. Die Ratspolitik beobachtet die Aktivitäten des neuen Intendanten mit viel Wohlwollen. Man rechnet es ihm hoch an, dass er lokale Künstler stärker als seine Vorgängerin einzubinden versucht.

Metzmacher tritt sein Amt offiziell am 1. September an. Sein Vertrag läuft über drei Jahre, mit der Option auf Verlängerung. Metzmacher bekommt einen sogenannten Werkvertrag, er ist also nicht, wie noch seine Vorgängerin, bei der Stadt fest angestellt. Der Etat für die Kunstfestspiele liegt bei 1,2 Millionen Euro.

Aus der Stadt Mutmaßlicher Täter vor Gericht - Quälte Trinkkumpan sein Opfer zu Tode?
Michael Zgoll 02.03.2015