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Aus der Stadt Investor will Büros am ZOB bauen
Hannover Aus der Stadt Investor will Büros am ZOB bauen
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12:05 17.09.2009
Von Gunnar Menkens

Geschäftsführer Thomas Fink sagte am Donnerstag, das Unternehmen führe bereits Gespräche mit Mietern aus dem „Dienstleistungs- und Beratungssektor“. Der Schwerpunkt soll jedoch auf Bürofläche liegen. Die Essener wollen nun einen Architektenwettbewerb ausloben und etwa in einem Jahr den notwendigen Bauantrag stellen. Laufen die Vermarktungsgespräche erfolgreich, soll nach dem Willen des westdeutschen Investors Ende 2011 das Gebäude dort stehen, wo derzeit an einem heruntergekommenen Omnibusbahnhof Fahrgäste warten. Der neue ZOB wird näher an den Hauptbahnhof rücken.

Die Stadt hatte auf breiter Front nach Investoren gesucht, sich nun für Kölbl Kruse entschieden und dabei unter mehreren „qualitätsvollen Angeboten“ auswählen können, wie Wirtschaftsdezernent Hans Mönninghoff (Grüne) am Donnerstag sagte. Mit der Bebauung des sogenannten Lister Dreiecks werde „ein wesentlicher weiterer Baustein zur Modernisierung und Attraktivitätssteigerung zwischen Bahnhof und Oststadt realisiert“. Allerdings ist das Projekt noch nicht so weit gediehen, dass die Stadt das Grundstück bereits an das Immobilienunternehmen verkauft hätte. Darüber muss letztlich die Ratsversammlung entscheiden. Die Essener Projektentwickler sind überwiegend in Nordrhein-Westfalen tätig, wo sie unter anderem im Duisburger Hafen die Europazentrale für Hitachi fertiggestellt haben. Derzeit revitalisiert Kölbl Kruse das traditionelle Glückauf-Haus im Essener Kulturviertel, in Dresden, beim bislang einzigen auswärtigen Projekt, vermarktete man ein Geschäftshaus.

Auch für den Parkplatz des Hannover Congress Centrum (HCC) an der Mars-La-Tour-Straße hat die Stadt ein Unternehmen gefunden. Die Hochtief Constructions AG FormArt Hannover beabsichtigt, nahe der Stadthalle 150 exklusive Wohnungen bauen. Ehe Hochtief beginnen kann, muss die Stadt jedoch einen Bebauungsplan aufstellen. Dies wird voraussichtlich bis Sommer 2010 dauern.

Um die wegfallenden Parkplätze zu ersetzen, will das HCC auf bestehenden Stellflächen nahe der Stadthalle ein Parkdeck bauen.

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