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Aus der Stadt „Lena ist schon ein Vorbild für mich“
Hannover Aus der Stadt „Lena ist schon ein Vorbild für mich“
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00:15 28.02.2016
Opfert für die Musik ein Schuljahr: Jamie-Lee Kriewitz.Foto: dpa Quelle: Jens Kalaene
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Donnestagabend ist dein großer Auftritt beim Vorentscheid für den Eurovision Song Contest. Wie fühlst du dich?
Ich bin schon sehr aufgeregt. Ich habe total Bock auf den Auftritt und kann es langsam nicht mehr abwarten.

Hast du einen Glücksbringer dabei?
Ich habe mit meinem Coach Michi Beck von den Fantas schon abgemacht, dass wir kurz vorher telefonieren, damit er mich etwas beruhigen kann. Er ist also ein bisschen mein Glücksbringer. Außerdem wird mein Vater mit dabei sein. Der Rest der Familie bleibt zu Hause und votet für mich.

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Diese Musiker wollen Deutschland beim Eurovision Song Contest 2016 in Stockholm vertreten.

Was können die Zuschauer denn von deinem Auftritt erwarten?
Ich denke, mein Outfit wird die Überraschung. Es wird extremer als bei „The Voice“. Es wird eine Fantasiewelt geben, in die ich die Zuschauer entführen will. Aber mehr will ich nicht verraten.

Am gleichen Abend tritt in Hannover dein Gospelchor mit dem Musiker Stefan Gwildis im Theater am Aegi auf. Bist du traurig, dass du im Moment bei solchen Auftritten nicht dabei sein kannst?
Es ist schon ein bisschen doof, weil ich ja schon so lange dabei bin - und das ist echt ein cooler Auftritt. Ich freue mich aber für den Rest vom Chor und konzentriere mich jetzt auf mein Ding.

Dein Ding ist das Musikmachen. Wie hat sich dein Leben als Popsternchen verändert?
Wenn ich jetzt mal zu Hause bin, dann genieße ich die Ruhe gar nicht mehr so wie vor „The Voice“. Mir ist dann immer total langweilig. Und ich plane dann einfach, wie es weitergeht und freue mich auf die nächsten Termine und Auftritte.

Konntest du in den letzten Tagen vor dem Auftritt noch einmal Kraft tanken?
Ich war jetzt erst ein paar Tage zu Hause. Da konnte ich entspannt ein paar Freunde treffen. Wir waren viel in Hannover in der Stadt unterwegs und reden viel miteinander.

Die 17-jährige Jamie-Lee Kriewitz aus Bennigsen in der Region Hannover hat das Finale des Gesangswettbewerbs „The Voice of Germany“ gewonnen. Mit ihrer Single "Ghost" überzeugte sie Jury und Publikum.

Hast du Lieblingsplätze in Hannover?
Ich finde es am Opernplatz gut. Da kann man sich gut hinsetzen.

Kannst du da überhaupt entspannt sitzen?
Mittlerweile werde ich schon viel erkannt. Eigentlich kann ich gar nicht mehr in der Stadt unterwegs sein, ohne dass mich jemand anspricht. Aber das finde ich toll.

Wie sehen deine Pläne für die Zeit nach dem Song Contest aus?
Als Nächstes kommt eine neue Single von mir heraus. Wir haben letztens zwei Songs aufgenommen. Es sind beides sehr emotionale Lieder, das eine etwas poppiger, das andere geht in Richtung Elektro. Bei beiden Songs geht es wieder um Beziehungen. Und dann arbeiten wir an einem Album und der ersten Tour.

Und wie sieht es mit dem Abi aus?
Durch „The Voice“ hatte ich viele Fehlzeiten, sodass ich wiederholen muss. Also werde ich 2017 mein Abi machen statt in diesem Jahr. Aber ich will die Schule auf jeden Fall fertig machen.

Glaubst du, dass du für Hannover und sogar Deutschland die neue Lena sein kannst?
Ich fänd’ das natürlich cool. Lena ist schon ein Vorbild für mich - nicht nur im Musikalischen. Vor allem auch, weil sie auf der Bühne immer sie selbst war und sich nicht verändern lassen hat.

Interview: Isabell Rollenhagen

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