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Aus der Stadt Jobcenter erzielt mit Offensive Erfolg
Hannover Aus der Stadt Jobcenter erzielt mit Offensive Erfolg
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21:16 10.03.2014
Von Bernd Haase
Nach einem Jahr Laufzeit hat das Jobcenter der Region Hannover eine positive Halbzeitbilanz seiner sogenannten Joboffensive gezogen.
Nach einem Jahr Laufzeit hat das Jobcenter der Region Hannover eine positive Halbzeitbilanz seiner sogenannten Joboffensive gezogen. Quelle: dpa (Symbolfoto)
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Hannover

Positive Halbzeitbilanz der sogenannten Joboffensive: Durch das an drei von 18 Standorten angebotene Projekt seien mehr Arbeitslose in sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse vermittelt worden als in vergleichbaren Jobcentern.

Die Joboffensive läuft an den Standorten Vahrenwalder Straße und Walter-Gieseking-Straße in Hannover sowie in Garbsen, wo insgesamt 18.000 Personen durch die Jobcenter betreut werden. Für die drei Standorte sind 23 zusätzliche Berater eingestellt worden, die Arbeitslose intensiver betreuen und sich auch stärker um deren Vermittlung sowie um passgenaue Weiterbildungsangebote kümmern. Ferner hält die Joboffensive besondere Beratungsangebote für Arbeitgeber bereit. „Je besser wir wissen, was unsere Bewerber tatsächlich für Fähigkeiten, Kenntnisse und Vorstellungen mitbringen und was die Arbeitgeber genau suchen, desto passgenauer können wir vermitteln“, sagt Kerstin Kuechler-Kakoschke, Mitglied der Geschäftsführung der Jobcenter.

An Standorten in Hannover und Garbsen sind im vergangenen Jahr mehr als 4100 Bezieher von Hartz-IV-Leistungen in Beschäftigung gebracht worden. Das sind nach Angaben des Jobcenters 500 mehr als an Vergleichsstandorten, an denen die Joboffensive nicht läuft. Vermittelt wurden in erster Linie sogenannte marktnahe Bewerber – Personen also, die grundlegende Qualifikationen mitbringen und bei denen keine größeren persönlichen Probleme vorliegen. Ein wichtiger Hintergedanke bei der Joboffensive ist auch, diesen Bewerbern Langzeitarbeitslosigkeit zu ersparen. Das Projekt ist keine hannoversche Erfindung, sondern wird mit einigem Erfolg auch in Berlin angeboten.

Ob die Joboffensive zu einer dauerhaften Einrichtung wird, entscheidet sich nach der endgültigen zweijährigen Laufzeit auch an finanziellen Kriterien – nämlich daran, inwieweit die zusätzlichen Kosten für Personal und Material durch den Wegfall von Zahlungen an Hilfsempfänger kompensiert werden.

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