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Aus der Stadt Kaju-Hänsel-Turnier für karnevalistische Tänze in der AWD-Hall
Hannover Aus der Stadt Kaju-Hänsel-Turnier für karnevalistische Tänze in der AWD-Hall
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18:56 20.11.2011
Von Mathias Klein
Foto: Die kleinen bunten Monster aus dem bayerischen Marktredwitz beeindrucken Publikum und Preisrichter.
Die kleinen bunten Monster aus dem bayerischen Marktredwitz beeindrucken Publikum und Preisrichter. Quelle: Martin Steiner
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Hannover

Auch Manuela Moorhoff ist aufgeregt. Zwar muss sie nicht mit auf die Bühne, doch die Trainerin der Jugendgarde des Karnevalsvereins Lindener Narren fiebert beim Auftritt ihrer Tänzer so sehr mit, als wenn sie selbst in einem der quietschgelben Entenkostüme steckte.

Als sie aber auf der Bühne sind, ist bei den zehn Tänzern – neun Mädchen, ein Junge – von Aufregung nichts mehr zu spüren. Mehrere Hundert Menschen sehen in der AWD-Hall dem Ententanz zu. Die Jugendgarde der Lindener Narren hat sich am Wochenende beim Kaju-Hänsel-Turnier für karnevalistischen Tanzsport beteiligt, das bereits seit dem Jahr 1976 in Hannover stattfindet.

Mehr als 200 Auftritte karnevalistischer Tänze wie für Tanzmariechen, Garden oder Tanzpaare stehen zum Auftakt der Karnevalssaison am Sonnabend und Sonntag auf dem Programm, alle bewertet von Punktrichtern. Aber es geht nicht nur um Platz und Sieg – sondern auch darum, Anregungen für die weitere Arbeit zu bekommen.

Die Gruppe von Manuela Moorhoff ist sicherlich ein Vorbild für andere: In einer abwechslungsreichen Choreografie – sowohl zu Sambaklängen als auch zu Volksliedern – watscheln und hüpfen die jungen Tänzer leichtfüßig und nahezu perfekt über die große Bühne. Ein Jahr lang haben sie für diesen Auftritt geübt. Und sie sind anschließend genauso zufrieden wie ihre Trainerin. „Es hat alles gut geklappt“, freut sich die sechsjährige Alyssa N’Diaye. Und Jamie-Lee Reis gesteht, vorher „ganz schön viel Lampenfieber“ gehabt zu haben. „Aber wir haben alles richtig gemacht“, sagt die Siebenjährige, die wie die anderen das Gesicht knallgelb geschminkt hatte. Insbesondere bei den Kindern gab es viele farbenfrohe Kostüme zu bewundern. So kamen die Tänzer der Mittelfelder Eugenesen Alaaf als „Super Mario“ aus dem gleichnamigen Videospiel auf die Bühne. Beeindruckt haben auch die Tänzer aus Marktredwitz in Bayern: 30 kleine, blau-bunte Monster.

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